„Findet Nemo“ als farbenprächtige Eisrevue

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Deutsche Presse-Agentur

Mit knallig-bunten Farben, schillernden Kostümen, viel Eleganz und Akrobatik hat die Eisrevue „Findet Nemo“ am Freitag bei ihrer Deutschlandpremiere in Hamburg begeistert.

Die neue „Disney on Ice“-Show nahm die rund 5000 Zuschauer mit auf die Odyssee des kleinen Clownfisches Nemo, die bereits als Hollywoodstreifen Millionen Menschen berührte. Gekonnte Lichteffekte schufen die Illusion einer bunt-glitzernden Unterwasserwelt, in der sich Dutzende Eisläufer und -tänzer als Fische, Seepferdchen, Seesterne oder Korallen tummelten.

Die Mitwirkenden, darunter etliche ehemalige Eiskunstläufer, bewegten sich mit ihren Schlittschuhen und den ausladend-fluoreszierenden Kostümen so leichtfüßig über das Eis, dass der Eindruck schwimmender Meeresbewohner entstand. Ein 13 Meter langer Wal vermittelte einen Eindruck von der Weite des Ozeans. Der Schildkröten-Breakdance oder das Ballett der Quallen sorgten sowohl für Lacher als auch für Erstaunen. Eine Akrobatin, die an Seidentüchern von der Decke hing, ließ mit aufregenden Drehungen und Windungen vor allem bei den vielen Kindern in der Color Line Arena den Atem stocken.

Dort wo sonst die Hamburg Freezers über das Eis dem Puck hinterher hetzen, wurde so über zwei Stunden lang ein buntes Märchen von Liebe, Verlust und Freundschaft erzählt. Der kleine Nemo, einzig überlebender Spross des alleinerziehenden Papas Marlin, verschwindet in den tropischen Gewässern des Great Barrier Reef und wird in ein Aquarium in Sydney verschleppt. Marlin macht sich zusammen mit dem schusseligen Doktorfisch Dorie auf die abenteuerliche Suche nach seinem Sohn, dem mit Hilfe seiner neuen Aquariumsfreunde die Flucht ins Meer gelingt - Happy End inklusive.

Die Kinder unter den Premierenzuschauern waren begeistert; bei den Erwachsenen blieb der Eindruck einer perfekt choreographierten und professionell inszenierten Disney-Show, die allerdings durch das Vollplayback vom Band etwas Künstliches hatte. Die Show ist noch bis zum 8. Februar in Hamburg zu sehen. Danach gastiert die Eisrevue in Berlin (12. bis 15.2.).

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