Fall Freiburg: Hauptverdächtiger war als gefährlich bekannt

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Deutsche Presse-Agentur

Der Hauptverdächtige der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung in Freiburg war dem Innenministerium von Baden-Württemberg als gefährlich bekannt. Bei dem Mann handele es sich um einen Syrer, sagte Ressortchef Thomas Strobl in Stuttgart. Das könnte der Grund dafür gewesen sein, dass ein Sonderstab im Ministerium den Fall nicht mit Priorität behandelt habe. Insgesamt stammten sieben der jetzt in Untersuchungshaft sitzenden Männer aus Syrien, einer ist Deutscher. Gegen den Hauptverdächtigen lag vor der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung bereits ein Haftbefehl vor.

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