EU prangert zehn neue Gebiete als Steueroasen an

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Deutsche Presse-Agentur

Die EU hat ihre schwarze Liste der intransparenten Steueroasen um zehn Länder und Gebiete erweitert. Darauf einigten sich die 28 EU-Finanzminister in Brüssel. 15 Staaten und Gebiete stehen nun auf der Liste der Regionen mit zweifelhaften Steuerpraktiken. Mit dem öffentlichen Pranger möchte die EU die Länder zu Gesetzesänderungen und mehr Steuertransparenz bewegen. Die Liste war im Dezember 2017 nach Enthüllungen in den sogenannten Panama Papers und den „Paradise Papers“ über Firmengeflechte und Briefkastenfirmen in Steuerparadiesen erstellt worden.

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