Erpressungsversuch gegen Travolta - Festnahmen

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Deutsche Presse-Agentur

Hollywoodstar John Travolta ist nach dem Tod seines 16-jährigen Sohnes Jett möglicherweise erpresst worden. Die Polizei auf den Bahamas habe im Rahmen ihrer Ermittlungen drei Personen festgenommen, berichtete der Internetdienst „E!Online“ am Freitag.

Nach Mitteilung der Beamten befinden sich ein Ambulanzfahrer, eine Senatorin und der frühere Tourismus-Minister der Ferieninsel, Obie Wilchcombe - ein Bekannter der Travolta-Familie -, in Gewahrsam. Sie würden verhört, stünden derzeit aber nicht unter Anklage, hieß es weiter. Wilchcombe war nach dem plötzlichen Tod des Jungen Anfang Januar auf den Bahamas als Sprecher der Familie aufgetreten.

Travoltas Anwälte hatten zu Wochenbeginn „E!Online“ zufolge einen Erpressungsversuch bestätigt. Es gäbe einige Personen „die falsche Behauptungen aufstellen in der Hoffnung, Millionen von Dollar einzustecken“, hieß es in ihrer Mitteilung. Dem Internetdienst „Tmz.com“ zufolge soll es sich um eine Summe von 20 Millionen Dollar handeln. Die Behörden machten keine Angaben über die Art des Erpressungsversuchs.

Der einzige Sohn des Schauspielers (54) und seiner Frau Kelly Preston (46) war während eines Familienurlaubs bewusstlos im Badezimmer gefunden worden. Er starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Der Junge litt seit langem an Krampfanfällen. Nach Angaben der Eltern hatte er mit etwa zwei Jahren eine entzündliche Gefäßerkrankung, die Herzprobleme auslösen kann. Das Scientologen-Paar hat noch die gemeinsame achtjährige Tochter Ella.

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