Erpressungsversuch gegen Travolta

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Deutsche Presse-Agentur

Ein Erpressungsversuch gegen Hollywoodstar John Travolta nach dem Tod seines 16-jährigen Sohnes Jett hat auf den Bahamas zu einer zweiten Anklage geführt.

Nach einem Bericht des Internetdienstes „E!Online“ wurde am Montag der Sanitäter Tarino Lightbourne wegen versuchter Erpressung und Verschwörung angeklagt. Er wies die Vorwürfe zurück. Das Gericht verwehrte dem 47-Jährigen eine Freilassung gegen Kaution. Am Wochenende war die Bahamas-Senatorin und -Anwältin Pleasant Bridgewater ebenfalls wegen versuchter Erpressung belangt worden, sie kam allerdings gegen Zahlung einer Kaution in Höhe von 40 000 Dollar auf freien Fuß. Sie sei „vollkommen unschuldig“, so die Politikerin.

Der einzige Sohn von Travolta (54) und seiner Frau Kelly Preston (46) war Anfang Januar während eines Familienurlaubs auf den Bahamas bewusstlos gefunden worden. Er starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Der Junge litt seit langem an Krampfanfällen. Lightbourne fuhr den sterbenden Jett vom Feriensitz seiner Familie in einem Krankenwagen in eine Klinik. Boulevardblätter spekulierten, dass dabei möglicherweise ein Foto des 16-Jährigen genommen wurde, das bei dem Erpressungsversuch eine Rolle spielte. Es sei eine Summe von 25 Millionen Dollar gefordert worden. Der Staatsanwaltschaft zufolge sucht die Polizei ein „bestimmtes Dokument“, das aber nicht näher beschrieben wurde.

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