Ericsson trotzt Wirtschaftsflaute

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Deutsche Presse-Agentur

Der weltgrößte Telekomausrüster Ericsson kann der Wirtschaftsflaute noch trotzen. Dank einer soliden Nachfrage und positiver Währungseffekte verbuchten die Schweden im vierten Quartal ein kräftiges Umsatzplus.

Die Gewinne wurden jedoch durch Kosten für den laufenden Unternehmensumbau geschmälert. Gleichzeitig kündigte Unternehmenschef Carl-Henric Svanberg am Mittwoch in Stockholm an, den Sparkurs des Unternehmens noch verschärfen zu wollen.

„Wir hatten eine solide Entwicklung im Jahr 2008“, kommentierte Svanberg die Ergebnisse. Der Umsatz im Schlussquartal stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23 Prozent auf 67,0 Milliarden schwedische Kronen (6,2 Mrd Euro). Der Überschuss schrumpfte allerdings belastet vom anhaltenden Konzernumbau um 31 Prozent auf 3,9 Milliarden Kronen.

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