Ein Tag, an dem Unglück droht? Entwarnung für Freitag, den 13.

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Entwarnung für Freitag, den 13. (Foto: Marius Becker / dpa)
Agence France-Presse

Vor Freitag, dem 13., ist nach Angaben von Versicherungen keine Furcht angesagt. Die Schadensstatistiken sprächen dafür, den vermeintlichen Unglückstag gelassen zu nehmen, teilte die Gothaer Versicherung mit.

Im Schnitt passieren an einem Freitag, dem 13., weniger Unfälle als an anderen Freitagen. Montage seien weitaus gefährlicher.

Jeden Tag verzeichne die Versicherung zwischen 500 und 600 Schäden aus dem Privatkundensegment. Ein Freitag, der 13., „lag bisher immer im soliden Durchschnitt und meist sogar darunter“, erklärte die Gothaer. Es sehe so aus, als seien die Deutschen an einem Freitag, dem 13., vorsichtiger als sonst. Viel mehr Einfluss auf das Schadensaufkommen hätten Unwetter wie die Stürme im Februar.

Auch die R+V-Versicherung verzeichnet nach eigenen Angaben nicht mehr Schadensfälle als sonst. In den vergangenen fünf Jahren seien an den vermeintlichen Unglückstagen sogar weniger Schäden aufgetreten, teilte die Versicherung in Wiesbaden mit.

An Freitagen, die seit 2015 auf einen 13. fielen, wurden der R+V-Versicherung durchschnittlich rund 3100 Schäden gemeldet, an allen anderen Freitagen waren es im Schnitt knapp 200 Fälle mehr. Dennoch sei Vorsicht angebracht: An Freitagen gebe es generell überdurchschnittlich viele Autounfälle.

Dies könne mit dem hohen Verkehrsaufkommen am Wochenende zusammenhängen. „Zum einen fahren viele Pendler freitags nach Hause, zum anderen starten Urlauber oft gleich nach der Arbeitswoche in die Ferien“, erklärte die R+V-Versicherung. Der nächste und letzte Freitag, der 13., in diesem Jahr ist im November.

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