Ein mörderischer Bogenschütze im Wendland

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Deutsche Presse-Agentur

Lautlos kommt der Tod - und der Bogenschütze schlägt nicht nur einmal zu. Seine Opfer verbindet ein düsteres Geheimnis, das Oberkommissar Erik Corvin aufdecken soll.

Lange hat er wie sein Erfinder, der Journalist und Autor Rolf Dieckmann, im nahen Hamburg gelebt, nun kehrt der Eigenbrötler aus den Szenevierteln der Großstadt in seine beschauliche Heimat zurück. „Es sind Wölfe im Wald“ spielt im niedersächsischen Wendland, einer dünn besiedelten Region südlich der Elbe.

Für Schlagzeilen hat es nur durch das lange geplante Endlager für Atommüll in Gorleben und die Castortransporte gesorgt. Doch trotz der Verlockungen Hamburgs liebt Corvin das Wendland, Dieckmanns Kriminalroman ist eine Hommage an die Region und ihre Bewohner. Doch auch dort wird gemordet, und so bleibt es spannend.

Kommissar Corvin muss bei seiner Suche nach der Wahrheit bis nach Mallorca, begonnen hat es mit dem Tod eines Jägers auf dem Hochsitz. Am Ende hat der Fall das Leben von Corvin gründlich verändert - und die Lösung ist ihm wichtiger als juristische Konsequenzen.

Rolf Dieckmann: Es sind Wölfe im Wald, Ellert & Richter Verlag, Hamburg, 272 Seiten, 9,95 Euro ISBN 978-3-8319-0740-3.

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