Ein „Hundesohn“ spürt seiner Vergangenheit nach

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Deutsche Presse-Agentur

Ein harter Kerl, ein echter „Hundesohn“, steht im Mittelpunkt des Romandebüts von Sonja M. Schultz. Im Jahr 1989 hat sich Herbert, allgemein „Hawk“ genannt, in eine norddeutsche Kleinstadt zurückgezogen, um sich von seinem harten Leben zu erholen. Da geht sein geliebtes Auto in Flammen auf, kurz darauf auch seine Wohnung.

Irgendjemand hat es auf ihn abgesehen, und um herauszufinden, wer, muss sich Hawk seiner Vergangenheit stellen. Also kehrt er nach St. Pauli zurück, wo er einen Großteil seiner kriminellen Vergangenheit verbracht hat. Diese Reise wird zu einer Fahrt in die Vergangenheit.

Hawk durchlebt wieder die schweren Jahre im Nachkriegs-Hamburg, voll harter Arbeit im Hafen und dem täglichen Kampf ums Überleben. Schultz erzählt die Geschichte in einer sehr direkten, lakonischen Sprache, die den Figuren und ihren Erlebnissen angemessen ist.

- Sonja M. Schultz: Hundesohn. Kampa Verlag, Zürich, 314 Seiten, 22,00 Euro, ISBN 978-3-311-10013-3.

Hundesohn

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