Dresdner Infineon-Werk setzt Kurzarbeit aus

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Deutsche Presse-Agentur

Im Dresdner Infineon-Werk wird im April die Kurzarbeit für einen Monat ausgesetzt. Grund sei die derzeit gute Auslastung des Chipherstellers, bestätigte eine Sprecherin am Freitag einen Bericht der „Sächsischen Zeitung“.

Die Situation habe sich deutlich besser entwickelt als erwartet. Prognosen, ob die Kurzarbeit länger unterbrochen werden könne, seien nicht möglich, betonte sie.

Bei Infineon Dresden arbeiten den Angaben zufolge rund 1800 Menschen. Ein großer Teil der Beschäftigten im Bereich Produktion und Wartung kann nun wieder wie gewohnt rund um die Uhr in zwei Schichten arbeiten. Seit Februar läuft in dem Unternehmen Kurzarbeit. Sie wurde zunächst für sechs Monate beantragt.

Infineon konnte gerade erst einen Vertrag mit dem chinesischen Telekom-Ausrüster Huawei Technologies im Wert von 68 Millionen Dollar (50 Mio Euro) abschließen. Geliefert werden Halbleiter-Lösungen für den Einsatz in Vermittlungsstellen, Telefonen und Handy-Plattformen.

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