dpa-Nachrichtenüberblick PANORAMA, Donnerstag, 3.01.2019 - 5.00 Uhr

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Deutsche Presse-Agentur

Ein per Güterzug transportierter leerer Lastwagen könnte das schwere Zugunglück in Dänemark ausgelöst haben. Laut der zuständigen Unfallkommission kippte der Lastwagen vermutlich um oder wurde durch den Sturm von dem Zug heruntergeweht. Er habe dann den entgegenkommenden Schnellzug gerammt. Genaueres zur Unfallursache gebe es aber noch nicht. Auf der Brücke über den Großen Belt war der Schnellzug am Morgen zu dem Zeitpunkt verunglückt, als ihn ein Güterzug passierte. Sechs Menschen starben, 16 wurden verletzt.

Nordsee: Frachter verliert im Sturm bis zu 270 Container

Bremerhaven (dpa) - Im Sturm hat ein Frachter auf dem Weg vom belgischen Antwerpen nach Bremerhaven bis zu 270 Container in der Nordsee verloren. Mindestens einer enthalte Gefahrgut, sagte ein Sprecher des Cuxhavener Havariekommandos nach Rücksprache mit der Besatzung des Frachters. Zuvor war von drei Containern im niederländischen Gewässer sowie einem im deutschen die Rede gewesen. Bei dem Gefahrgut handele es sich um Dibenzoylperoxid, das in der Kunststoffproduktion eingesetzt werde.

Nach Rendezvous im All: Neue Bilder von „Ultima Thule“

Washington (dpa) - Nach dem weitesten von der Erde entfernten Rendezvous mit einem Himmelskörper hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa weitere Bilder von „Ultima Thule“ veröffentlicht. Darauf sieht das rund 6,5 Milliarden Kilometer entfernte Objekt aus wie ein Schneemann. Die Aufnahmen, die die Nasa gestern erstmals zeigte, hatte die Sonde „New Horizons“ bei ihrem Vorbeiflug in der Silvesternacht an dem Himmelskörper im sogenannten Kuipergürtel gemacht. „Es handelt sich um zwei komplett verschiedene Objekte, die nun zusammengewachsen sind“, sagte Missionschef Alan Stern.

Todesfall bei Silvesterfeuerwerk: Mordkommission ermittelt

Schönberg (dpa) - Der mysteriöse Tod einer 39-Jährigen während des Silvesterfeuerwerks in Schönberg bei Kiel beschäftigt jetzt Justizbehörden und Ermittler. Die Frau wollte mit ihrem Mann vor der Haustür das Spektakel genießen, doch nach wenigen Minuten brach die Mutter von drei kleinen Kindern zusammen. Die Ärzte fanden bei der Notoperation kleine Metallsplitter im Kopf der Frau. Die ERmittler gehen davon aus, dass die Verletzungen nicht durch handelsübliche Feuerwerkskörper verursacht wurden.

Nach Gasexplosion kaum noch Hoffnung auf Überlebende

Magnitogorsk (dpa) - Nach der schweren Gasexplosion in der russischen Stadt Magnitogorsk gibt es kaum noch Hoffnung auf Überlebende: Bis zum späten Abend haben Helfer nach Zivilschutz-Angaben in den Gebäudetrümmern 31 Tote geborgen, darunter mindestens zwei Kinder. Das Schicksal von zehn Menschen sei noch ungewiss, teilte die Behörde mit. Allerdings sei die Suche sehr schwierig, berichteten Einsatzkräfte: Die Temperaturen liegen demnach bei rund minus 15 Grad Celsius, in der Nacht ist es noch kälter. Bei der Explosion am Montag war ein ganzer Aufgang eines zehnstöckigen Wohnblocks eingestürzt.

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