Digitalministerin legt sich mit Facebook an

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Schattenriss eines Nutzers vor dem Facebook-Logo: Das soziale Netzwerk bietet seinen Nutzern viele Möglichkeiten zur Vernetzung, sammelt dafür im Gegenzug aber auch viele Daten - und teilt sie zum Leidwesen vieler Datenschützer mit Dritten. (Foto: dpa)
Deutsche Presse-Agentur

Nach dem Skandal um mangelnden Datenschutz bei Facebook fordert die neue Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär, dass der US-Konzern das Geschäftsmodell seines Netzwerks reformiert. „Wir werden uns nicht mit schönen Worten und einer Entschuldigung abspeisen lassen“, sagte sie der „Bild am Sonntag“. „Facebook muss transparent zeigen, wer Zugriff auf die Daten der Nutzer hat.“ Vor knapp zwei Wochen war bekanntgeworden, dass sich die Cambridge Analytica unerlaubt Zugang zu Daten von Millionen Facebook-Profilen verschafft hatte.

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