Die geheimnisvollen Inseln des Mittelmeers

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Deutsche Presse-Agentur

Geht es um Mittelmeerinseln, dann denkt man meist zuerst an Malta oder Mallorca, Korsika, Kreta und Sizilien. Doch wer kennt schon Ponza, Procida und Palagruža oder war schon mal auf Levanzo oder If?

Simone Perotti, italienischer Bestsellerautor und Segler, hat sie alle angesteuert mit seiner Jacht, erkundet und beschrieben. Herausgekommen ist eine literarische Liebeserklärung an das „Mare Nostrum“, wie die Römer das Mittelmeer einst nannten. In seinem „Atlas der Mittelmeerinseln“ porträtiert Perotti 42 Eilande zwischen Gibraltar und Levante, erzählt ihre reale Geschichte oder lässt die Legenden sprechen, die sich um sie ranken.

Er folgt den Spuren literarischer Helden wie Odysseus und Graf von Montecristo oder blutrünstiger Piraten wie Turgut Reis und dessen Gegenspieler, Admiral Andrea Doria. Zu jeder Insel gibt es eine eigene, kunstvoll gestaltete Seekarte. Seit vier Jahren sticht Perotti immer aufs Neue in See und träumt von einem mediterranen Kulturraum, in dem das Meer keinen Wassergraben zwischen Nord und Süd mehr bildet. Der „Atlas“ ist sein erstes Buch, das auch auf Deutsch erschienen ist.

- Simone Perotti: Atlas der Mittelmeerinseln. Mit 42 Seekarten von Marco Zung. Aus dem Italienischen von Julika Brandestini. Verlag Klaus Wagenbach, Berlin, 144 Seiten, 36,00 Euro, ISBN 978-3-8031-3673-2.

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