Corona-Newsblog: Das waren die Meldungen von Dienstag

Lesedauer: 42 Min
Digital-Redakteur
Digitalredakteurin
Schwäbische Zeitung
Deutsche Presse-Agentur
Agence France-Presse

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Zum Aktualisieren hier klicken

Aktuelle Zahlen:

  • Aktuell Infizierte Baden-Württemberg ⁴: 10.686 (28.793 Gesamt - 17.045 Genesene - 1.062 Verstorbene)
  • Todesfälle Baden-Württemberg ⁴: 1.062
  • Reproduktionszahl Baden-Württemberg ⁴: 0,6 (unter 1 nimmt Zahl der Neuerkankungen ab, über 1 nimmt sie zu)
  • Aktuell Infizierte Deutschland ¹: ca. 43.659 (143.457 Gesamt - ca. 95.200 Genesene - 4.598 Verstorbene)
  • Todesfälle Deutschland ¹: 4.598

Das Wichtigste im Überblick:

  • Baden-Württemberg führt Maskenpflicht beim Einkaufen und im Nahverkehr ein. (12.09 Uhr)
  • Tourismusminister Wolf kündigt Millionen für Gastronomie an  (20.20 Uhr)
  • Sozialminister Manne Lucha glaubt, dass das Stuttgarter Volksfest abgesagt wird. (12.09 Uhr)
  • Münchner Oktoberfest wegen Corona-Krise abgesagt. (09.08 Uhr)
  • In 14 Tagen wird es laut Kretschmann eine Öffnung bei Gottesdiensten und religiösen Feiern geben. (12.09 Uhr)
  • Krankenhäuser im Südwesten waren nicht optimal auf die Pandemie vorbereitet. (06.35 Uhr)
  • Konstanzer OB-Wahl wird wegen Corona-Pandemie verschoben (19 Uhr)

21.32 Uhr - Tourismusminister Guido Wolf kündigt Millionen für Gastronomie an

Mit einem Nothilfeprogramm in Höhe von 328 Millionen Euro will Baden-Württembergs Tourismusminister Guido Wolf (CDU) Betriebe aus Gastronomie und Hotellerie vor der Insolvenz in der Corona-Krise bewahren. Die „Südwest Presse“ berichtet über ein entsprechendes Konzept des Ministers. Dieses sehe nicht rückzahlbare Hilfen in Höhe von 3000 Euro pro Betrieb und weitere 2000 Euro pro rechnerischer Vollzeitstelle vor. Die Pläne müssen laut dem Bericht noch mit dem grünen Koalitionspartner abgestimmt werden.

20.14 Uhr - Konstanzer OB-Wahl wird wegen Corona-Pandemie verschoben

Die Wahl des Oberbürgermeisters in Konstanz wird wegen der Corona-Pandemie verschoben. Der Gemeinderat habe den 27. September als neuen Termin bestimmt, teilte die Stadt am Dienstag via Twitter mit. Eine eventuell notwendige Neuwahl sei für den 18. Oktober festgelegt worden. Das ursprüngliche Datum für die OB-Wahl war der 5. Juli.

Derzeit haben neben dem Amtsinhaber Uli Burchardt (CDU) noch drei weitere Kandidaten ihr Interesse bekundet: So wollen der Konstanzer Architekt Felix Müller, der von den Grünen unterstützte Stuttgarter Stadtrat Luigi Pantisano und der Freiburger Andreas Matt neuer Rathauschef in Konstanz werden.

Laut dem Innenministerium in Stuttgart sind kommunale Wahlen im Südwesten trotz der Corona-Krise möglich. Sie würden jedoch nur erlaubt, wenn die bei Wahlen geltenden Regeln mit den Vorgaben des Infektionsschutzes vereinbar seien. Dies werde im Einzelfall geprüft.

19.10 Uhr - Maskenpflicht: Wer? Wann? Wo? Welche? 

Nachdem die baden-württembergische Landesregierung den Mundschutz zur Pflicht erklärt hat, gibt es auch unter den Lesern von Schwäbische.de noch einige Fragen. 

Wann gilt die Maskenpflicht? Antwort: Ab Montag, 27. April.

Wo gilt die Maskenpflicht? Antwort: In Geschäften beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen des öffentlichen Personenverkehrs. Ob die Maskenpflicht auf geschlossene Räume begrenzt ist oder auch auf Wochenmärkten gilt, ist noch nicht final entschieden. Die nächsten Tage werde die Detailausarbeitung erfolgen, heißt es aus dem Gesundheitsministerium.

Warum es eine Maskenpflicht überhaupt gibt, ob sie auch für Kinder gilt, welche Masken genutzt werden sollen und welche Strafen drohen - zu allen weiteren Fragen und Antworten lesen Sie hier mehr.

18.30 Uhr - Müller und Abt trotz Verbot geöffnet

Die Stadt Ulm kommunizierte klar die Richtlinien: Nur Geschäfte bis zu einer Maximalgröße von 800 Quadratmetern dürfen öffnen. Die Absperrung von Stockwerken, wie es etwa auch bei Kaufhof Galeria im Gespräch war, sei nicht zulässig.

Müller scheint das nicht zu interessieren, auch am Dienstag waren Teile von Abt und das Müller-Kaufhaus offen. 

Ulms OB Gunter Czisch wehrt sich auf Anfrage unserer Zeitung gegen den Vorwurf einer Lex-Müller: „Bei der Anwendung der einschlägigen Vorschriften gibt es für niemanden Sonderrechte“, sagt Czisch. Schon deshalb nicht, weil die Stadt bei allen Öffnungen keine Erlaubnis erteilt habe, sondern nunmehr kontrollieren müsse, ob die Vorschriften eingehalten wurden. „Das ist ein sehr entscheidender Unterschied.“

Ulmer Händler, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen wollen, sehen den Einfluss von Müller in Ulm allerdings kritisch. Hier lesen Sie mehr.

17.45 Uhr - Kommentar zur Maskenpflicht

"Was wie eine Einschränkung klingt, ist das genaue Gegenteil: Das Stückchen Stoff bringt ein bisschen mehr Freiheit", kommentiert Kara Ballarin für die "Schwäbische Zeitung" und moniert gleichzeitig politisches Unvermögen.

"Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Bundesländer keine einheitliche Regelung finden konnte." Hier lesen Sie mehr.

Maskenpflicht Maskenpflicht, 14.04.2020, Borkwalde, Brandenburg, Auf einer Mundschutzmaske steht der Schriftzug Maskenp
Von wegen lästige Pflicht: Ein Fetzen mehr Freiheit. (Foto: Sascha Steinach via www.imago-images.de / imago)

17.15 Uhr - Kritik am "Kein-Sitzenbleiben"-Versprechen für Schüler

Im Mai sollen Schüler in Baden-Württemberg an die Schulen zurückkehren. Sitzenbleiben soll dieses Jahr wegen der außergewöhnlichen Situation in der Corona-Krise niemand. An der Entscheidung des Kultusministeriums gibt es aber nun Kritik.

Die Gymnasiallehrer etwa sehen die Pläne kritisch. „Wenn alle Schüler versetzt werden, kommt das dicke Ende eben im nächsten Jahr“, sagte Ralf Scholl, der Vorsitzende des Philologenverbands Baden-Württemberg. Keinem Schüler dürften wegen der aktuellen Situation Nachteile entstehen. „Aber von vornherein zu sagen, dass kein Schüler sitzenbleiben dürfe, finde ich nicht angemessen. Jedenfalls nicht im Gymnasium.“

Das Kultusministerium hatte am Montag mitgeteilt, dass alle Schüler grundsätzlich in das nächste Schuljahr versetzt werden sollen. Grund sei, dass die Versetzungsentscheidung auf Grundlage der Noten im Jahreszeugnis getroffen würden. Die Bewertung von Schülerleistungen sei in den vergangenen Wochen aber ausgesetzt gewesen und auch in der kommenden Zeit nur sehr stark eingeschränkt möglich.

Der Landeselternbeirat begrüßte die Pläne. „Schülerinnen und Schüler sollen durch die aktuelle Situation keine Nachteile haben“, sagte Verbandschef Carsten Rees. Es sei nicht zu verantworten, Schüler ohne solide Leistungsbewertung sitzenzulassen. Der Philologenverband schlägt zudem eine sofortige Umstellung aller gymnasialen Klassenstufen von 5 bis 10 auf das System G9 vor. Damit würde die Zeit bis zum Erlangen des Abiturs um ein Schuljahr verlängert.

16.12 Uhr - Kretschmann: Gemeinsame Gottesdienste ab Anfang Mai 

Gläubige sollen nach Angaben von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bereits Anfang Mai und unter Auflagen wieder gemeinsam Gottesdienste feiern können. Die Öffnung von Moscheen und Synagogen ist am Freitag Thema von Gesprächen.

Gottesdienste seien „ein besonders problematischer Bereich“, sagte Kretschmann. Sehr viele ältere Menschen gingen in die Kirchen, es werde viel gesungen und die Gläubigen seien lange zusammen.

Die Kirchen im Südwesten hatten einen Wiedereinstieg in öffentliche Gottesdienste gefordert. Seit Wochen behelfen sie sich mit Gottesdiensten in Fernsehen oder Internet. Vor einigen Kirchen hängen Wäscheleinen mit Predigten, Ermutigungen und Bibelversen zum Mitnehmen für die Gläubigen.

Coronavirus - Winterbach
Pfarrvikar Patrick Stauß (hinten, links) leitet in einer leeren Kirche einen Gottesdienst der katholischen Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt in Winterbach, der auf YouTube gestreamt wird. Aufgrund der Ausbreitung des Coronaviruses dürfen Gottesdienste nicht in den Kirchen besucht werden. (Foto: Sebastian Gollnow)

Für den Bischof der Evangelischen Landeskirche in Baden, Jochen Cornelius-Bundschuh, wird es aber zunächst keine Rückkehr zur Normalität geben. „Es werden ganz besondere Gottesdienste sein.“ Gemeinsames Singen etwa sei wegen des Anteckungsrisikos derzeit tabu.

Die beiden Diözesen im Südwesten verwiesen auf das Arbeitspapier der Deutschen Bischofskonferenz. Auf dessen Basis seien Vorschläge für die Gespräche mit dem Land entwickelt worden, hieß es bei der Diözese Rottenburg-Stuttgart. 

15.32 Uhr - „Auszapft is!“ Die Angst vor einem bayerischen Ischgl in XXL

Es war keine Überraschung mehr: Nach einem einstündigen Gespräch verkündeten Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Dienstagmorgen in München das Aus für das Oktoberfest 2020 und das angrenzende Zentral-Landwirtschaftsfest (ZLF).

"Das Risiko ist schlicht und einfach zu groß", sagte Söder. Reiter sprach von einem "emotional und ökonomisch schwierigen Moment".

Beide Politiker hatten sich in letzter Zeit immer skeptischer geäußert, ob das größte Volksfest der Welt mit seinen zu erwartenden sechs Millionen Besuchern trotz der Corona-Pandemie in diesem Jahr stattfinden kann.

Wackelt die Wiesn wegen Corona? Für Entscheidung «noch zu früh»
„Auszapft is!“ Die Angst vor einem bayerischen Ischgl in XXL. (Foto: Andreas Gebert / dpa)

Der Ausfall des Oktoberfestes 2020 ist für die bayerische Landeshauptstadt ein harter Schlag. Reiter bezifferte den ökonomischen Wert des Festes auf 1,2 bis 1,3 Milliarden Euro.

Zu der halben Milliarde Euro, die direkt auf dem Fest umgesetzt werden, kommen Übernachtungen, Gastronomieleistungen und Einzelhandelsumsätze bis hin zu Taxifahrten außerhalb der Theresienwiese. Hier lesen Sie mehr.

14.41 Uhr - Feuerwehr warnt vor Brandgefahr beim Maskenreinigen

Die Münchner Feuerwehr warnt davor, Masken mit Drahtbügel in der Mikrowelle zu reinigen. Durch das Metall könnten in der Mikrowelle Funken entstehen, die sowohl Maske als auch das Gerät in Brand stecken könnten, teilte die Feuerwehr am Dienstag mit.

Die Brandhelfer mussten nach eigenen Angaben bereits mehrfach wegen derartiger Brände ausrücken.

Egal ob mit oder ohne Drahtbügel im Nasenbereich: Laut Feuerwehr reicht es aus, die Masken zu bügeln oder bei 60 Grand zu waschen.

14.10 Uhr - Handelsverband: Keine größeren Probleme mit Maskenpflicht

Die Maskenpflicht wird nach Einschätzung des Handelsverbandes vom kommenden Montag an ohne größere Probleme in den Geschäften umgesetzt werden. „Wir rechnen damit, dass es einen Gewöhnungseffekt geben wird“, sagte Hauptgeschäftsführerin Sabine Hagmann.

Viele Läden seien zudem bereits mit Masken für ihre Mitarbeiter ausgestattet. Kaufe dennoch ein Kunde ohne Mund-Nasen-Schutz im Laden ein, müsse der Händler die geplante Verordnung umsetzen und ihn darauf aufmerksam machen.

Nicht überzeugt ist Hagmann dagegen vom Nutzen einer Maskenpflicht. Zwar würden die Geschäfte die Verordnung umsetzen. „Aber wir sind unsicher, ob die Maskenpflicht etwas bringt oder nicht.“ Am sichersten sei der Abstand untereinander — und der werde vom Handel bereits erfolgreich umgesetzt.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) begründete die Entscheidung am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Stuttgart damit, dass sich bisher zu wenige Menschen im Land an die dringende Empfehlung zum Tragen von Masken hielten.

13.45 Uhr - So hoch ist die Corona-Ansteckungsgefahr bei Lebensmitteln im Supermarkt

Können Viren auf Lebensmitteln übertragen werden, etwa bei einem Einkauf im Supermarkt? Diese Frage eines Lesers haben wir an den Virologen Professor Thomas Mertens weitergereicht – der dies als konstruierten Fall zwar nicht für wissenschaftlich ausgeschlossen hält, in der Praxis aber für extrem unwahrscheinlich, auch im Vergleich zu anderen Infektionsrisiken.

"Viren vermehren sich nicht auf Lebensmitteln oder anderen Gegenständen. Sobald virushaltiges Material aufgebracht wurde, beginnt die Abnahme der Infektiosität. Die Zeit arbeitet hier immer für uns", sagt Mertens. Dennoch gibt es einen Tipp für unsichere Einkäufer. Hier lesen Sie mehr.

Selbst wenn Viren auf Lebensmittel aufgebracht werden sollten, vermehren sie sich dort nicht, und ihre Infektiosität nimmt bald
Selbst wenn Viren auf Lebensmittel aufgebracht werden sollten, vermehren sie sich dort nicht, und ihre Infektiosität nimmt bald ab. (Foto: Marcel Kusch/dpa)

13.06 Uhr - Podcast: Was sollten Politik und Wirtschaft tun, damit das Alltagsleben wieder anläuft?

"Die Leitung steht" zwischen Ravensburg und Ulm, zwischen Hendrik Groth und Ulrich Becker.

Im Podcast diskutieren die Chefredakteure von Schwäbischer Zeitung und Südwestpresse über aktuelle gesellschaftspolitische Themen. In dieser Folge:

  • Wie kann das Alltagsleben in der Wirtschaft und in der Politik wieder anlaufen? Was machen die Politiker gerade richtig - und was nicht? 
  • Außerdem verändert die Corona-Krise die Arbeitswelt, das merken auch Groth und Becker. Sie tauschen sich über das neue Alltagsleben in den Redaktionen aus.

12.09 Uhr - Baden-Württemberg führt eine Maskenpflicht in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr ein

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) und Sozialminister Manne Lucha (Grüne) stellen die Ergebnisse der Kabinettssitzung vor. Die wichtigsten Aussagen im Überblick. 

DEU, Deutschland, Baden-Württemberg, Stuttgart, 13.03.2020: Ab Dienstag bleiben auch in Baden-Württemberg Schulen und Ki
Von rechts: Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Kultusministerin Susanne Eisenmann und Sozialminister Manne Lucha am 13. März 2020. (Foto: Arnulf Hettrich via www.imago-images.de)

Ministerpräsident Winfried Kretschmann: 

  • Baden-Württemberg führt eine Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr ein.
  • Vom 27. April an gilt die Pflicht, Mund und Nase zu bedecken.
  • "Das muss 'on Top' zu den Abstandsregeln gelten."
  • Kinderkrippen zu öffnen wäre unverantwortbar, weil Kinder sich nicht durchgehend an Regeln halten können.  
  • Polizei und Bedienstete im ÖPNV sollen Maskentragen kontrollieren. Wie Sanktionen aussehen, soll noch überlegt werden.
  • Wie lange Maskenpflicht gelten soll, ist ungewiss - vielleicht sogar bis es einen Impfstoff gibt. Auch ob Kinder eine Maske tragen müssen, ist noch nicht klar.
  • "Die Situation bleibt absolut fragil, bis wir einen Impfstoff haben." 
  • 45 Prozent der Neuansteckungen finden in Baden-Württemberg und Bayern statt.
  • Zu Kirchen und Religionsfreiheit: Wir werden in 14 Tagen eine Öffnung machen, jetzt werden die Konditionen verhandelt. Im Mai soll es wieder Gottesdienste geben.
  • Es soll weitere wirtschaftliche Hilfen geben.
  • Die Entscheidung darüber, ob Kita-Gebühren erlassen werden, liege vor Ort bei den Kommunen. 

Kultusministerin Susanne Eisenmann:

  • Ab 4. Mai werden etwa 330.000 Schülerinnen und Schüler wieder zur Schule gehen.
  • Schülerinnen und Schüler, die nicht erreicht werden, können in einer Art Nachhilfe beschult werden.
  • "Ausreichend Lehrerinnen und Lehrer sind da."
  • "Wir werden mit der erweiterten Notbetreuung am 27. April starten."
  • "Gastronomie und Hotellerie brauchen eine Perspektive."
  • Trotz Corona soll es normale Zeugnisse geben.

Sozialminister Manne Lucha (Grüne):

  • Dazu, ob das Stuttgarter Volksfest Canstatter Wasen abgesagt wird: "Nach allem, was wir derzeit wissen, ja"
  • "Normalität haben wir erst wieder, wenn wir einen Impfstoff haben."
  • Aussagen darüber, ob es wegen Corona mehr Sterbefälle gibt, könne man für Baden-Württemberg noch nicht sagen.

11.44 Uhr - So funktioniert die Fieberambulanz in Weingarten

Seit dem 8. April ist ein kleiner Teil des zuletzt leerstehenden und ungenutzten Krankenhaus 14 Nothelfer in Weingarten in eine sogenannte Fieberambulanz umgewandelt.

Im Erdgeschoss des Gebäude A in Richtung Ravensburger Straße werden nun Corona-Verdachtsfälle in einem ersten Schritt behandelt und vor allem getestet. Das sieht spektakulär aus und soll helfen, Krankenhäuser zu entlasten

Doch was macht so eine Fieberambulanz genau? Wer behandelt dort welche Patienten? Und wie ausgelastet ist die Fieberambulanz in Weingarten? Wir haben nachgefragt. Hier lesen Sie mehr. 

Täglich werden rund zehn Patienten in der Notfallambulanz behandelt.
Täglich werden mehrere Patienten in der Notfallambulanz behandelt. (Foto: Oliver Linsenmaier)

11.19 Uhr - Corona-Krise bringt Freizeitparks in existenzielle Not 

Achterbahnen stehen still, keine langen Schlange vor den Fahrgeschäften. 

Wenn auf den ausgefallenen Saisonstart in den Osterferien auch ein Besuchsverbot in den Sommerferien folgen sollte, könnte das für rund 40 Prozent der Parks das Aus bedeuten, sagte der Geschäftsführer des Verbands Deutscher Freizeitparks und Freizeitunternehmen (VDFU), Jürgen Gevers. 

Konkret bedeutet die aktuelle Situation zum Beispiel Kurzarbeit, wie die Geschäftsführerin des Legolands in Günzburg, Manuela Stone sagte: „Derzeit sind über 700 saisonale wie festangestellte Mitarbeiter in Kurzarbeit.“ 

Corona-Krise bringt Freizeitparks in existenzielle Not
Eine Familie aus Legosteinen ist im Legoland Günzburg aufgebaut. Die Corona-Krise bringt manche Freizeitparks nach Angaben ihres Verbands in existenzielle Not. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand)

VDFU-Geschäftsführer Gevers sagte, Schutzmaßnahmen seien in den Parks relativ gut einzuhalten: „Die Betreiber haben Hausrecht und können entscheiden, dass man nur mit Mundschutz reinkommt.“ An den Eingängen könnte die Zahl der Besucher reguliert werden. Und die Frequenz der Reinigung etwa von Toiletten könnte erhöht werden.

Auch der Europapark in Rust bei Freiburg ist von den Schließungen betroffen. Medienberichten zufolge hat der Park für 2.000 Mitarbeiter Kurzarbeit eingeführt. Doch die Leitung ist optimistisch: "Wir sind zuversichtlich, in naher Zukunft im Einklang mit den behördlichen Vorgaben unseren Betrieb wieder aufnehmen zu können", heißt es auf der Internetseite des Freizeitparks.  

10.55 Uhr - Noch keine Entscheidung über Cannstatter Volksfest gefallen 

Nach der Absage des Oktoberfests und zahlloser weiterer Veranstaltungen wegen des Coronavirus steht auch das Cannstatter Volksfest in Stuttgart auf der Kippe.

Mit einer Entscheidung über eine Absage des zweitgrößten Volksfests in Deutschland tut sich die Stadt als verantwortlicher Veranstalter aber schwer.

„Die Stadtverwaltung berät noch über das Stuttgarter Volksfest“, sagte ein Stadtsprecher am Dienstag. „Die Entscheidung soll Ende April, Anfang Mai gefällt werden.“ Der Auftakt des Volksfests ist derzeit noch für den 25. September geplant.

Die Massen-Gaudi auf dem Cannstatter Wasen soll bis 11. Oktober dauern.

Das 174.  Cannstatter Volksfest
Bunt leuchtende Lichter sind auf dem 174. Cannstatter Volksfest zu sehen. (Foto: Christoph Schmidt/dpa / DPA)

10.39 Uhr - Merkel und der eigensinnige Machtkampf mit der Corona-Strategie

Seit Montag sind Möbelhäuser ein Symbol politischen Eigensinns. In Nordrhein-Westfalen (NRW) können Kunden wieder Küchen aussuchen oder Kerzen kaufen, in den anderen Ländern nicht.

Die Regierung von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat den Möbelhäusern im Land die Öffnung erlaubt und schlägt damit einen deutschlandweiten Sonderweg ein, der für viel Ärger sorgt. 

Als großer Gegenspieler Laschets gilt Bayerns Regierungschef Markus Söder. Der CSU-Mann hatte zwar bisher Ambitionen aufs Kanzleramt geleugnet, doch der Konflikt kann nicht geleugnet werden.

Die Ministerpräsidenten von NRW und Bayern duellieren sich mit gegensätzlichen Ansichten zur Krisen-Bewältigung so offenkundig, dass die Kanzlerin ungewohnt harsch reagiert. Hier lesen Sie mehr. 

Duell um die Merkel-Nachfolge. Söder gegen Laschet (r). (Foto: dpa)

10.09 Uhr - Robert-Koch-Institut berichtet über die aktuelle Lage 

Das Robert Koch-Institut äußert sich bei einer zur aktuellen Covid-19-Lage in Deutschland. Zitate von Vizepräsident Lars Schaade:

  • "Wenn wir weiterhin das Virus so gut kontrollieren können, werden wir den Effekt der Übersterblichkeit kaum sehen." 
  • "Es könnte mehr getestet werden und wir würden uns das auch wünschen." 
  • "Selbst wenn es uns gelänge, keine Fälle mehr in Deutschland zu haben, ist das VIrus in der Welt vorhanden." 
  • "Wenn wir so weiter tun, als ob das Problem überwunden wäre, werden wir einen weiteren Ausbruch haben." 
  • "Es sieht so aus, dass dieses Virus sehr viel mehr Organe betreffen kann."
  • "Wir möchten auf keinen Fall, dass wenig obduziert wird. Im Gegenteil. Aber unter den entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen." 
  • "Es kann zu Nachmeldungen kommen, die das Bild verändern werden."
Coronavirus - Pressekonferenz Robert-Koch-Institut
Prof. Dr. Lars Schaade vom Robert-Koch-Institut äußert sich bei einem Pressegespräch zur weiteren Entwicklung der Coronavirus-Infektionen in Deutschland. (Foto: Paul Zinken)
  • "Gestern lag die Reproduktionszahl bei etwa 0,9."
  • "In der letzten Woche haben wir den größten Anstieg an Todesfällen gesehen."
  • "In den letzten Tagen wurden etwas unter 2000 neuen Fällen pro Tag übermittelt."
  • "Betroffene Personen sind in Deutschland im Durchschnitt 50 Jahre alt."
  • "Wir sehen generell viele Erkrankungen bei älteren Menschen."
  • "Die Mund-Nase-Bedeckung muss richtig getragen werden."

09.37 Uhr - Ravensburger Firma liefert 35 Beatmunsgeräte nach Bahrain und Slowenien

Ein zertifizierter Hersteller von Beatmungsgeräten ist die Firma Sternmed mit Sitz in Ravensburg - und die hat derzeit Hochkonjunktur

Die Nachfrage sei wegen der Corona-Krise exponentiell gestiegen, heißt es dazu von Geschäftsführer Ralph Triebe. Um die große Nachfrage bedienen zu können, erweitert die Firma derzeit im Eilverfahren ihre Kapazitäten. Zusätzlich zum Produktionsraum mit rund hundert Quadratmetern kommt eine Halle mit 400 Quadratmetern im Erdgeschoss des Nachbargebäudes.

Wie viele Beatmungsgeräte die Firma aber bisher hergestellt hat, könne er nicht sagen, nur so viel: Die 35 Stück, die derzeit „final getestet“ werden, sind die bisher größte Charge. Sie werden in den nächsten Tagen an Krankenhäuser in Bahrain und in Slowenien geliefert.

Freuen sich über die erste große Charge mit 35 fertiggestellten Beatmungsgeräten (von links): Anwalt Konrad Renz, Sternmed-Gesch
Freuen sich über die erste große Charge mit 35 fertiggestellten Beatmungsgeräten (von links): Anwalt Konrad Renz, Sternmed-Geschäftsführer Ralph Triebe und Hauptgesellschafter Hamed Sardashti. (Foto: Elke Oberländer)

„Wir sind seit vier Jahren mit Beatmungsgeräten am Markt“, so Triebe. Seit Seit Beginn der Corona-Krise ist er auf der Suche nach weiterem Personal. Aber die geeigneten Fachleute seien nicht leicht zu finden. Drei neue Mitarbeiter hat er dieser Tage bereits eingestellt. In einem Jahr sollen es insgesamt 40 Angestellte werden - derzeit sind es 19.

Auch mit dem Land Baden-Württemberg verhandelt das Unternehmen, es geht um mehrere Tausend GeräteHier lesen Sie mehr.

09.08 Uhr - Münchner Oktoberfest wegen Corona-Krise abgesagt 

Das Oktoberfest findet wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht statt. Das gaben Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Dienstag bekannt. „Es tut uns weh, es ist unglaublich schade“, sagte Söder.

Die Wiesn 2020 sollte vom 19. September bis zum 4. Oktober stattfinden. Rund sechs Millionen Besucher aus aller Welt wurden dazu erwartet. Doch in Corona-Zeiten wäre die Ansteckungsgefahr auf dem Volksfest mit oft bis auf den letzten Platz besetzten Bierzelten und dem Gedränge in den Gassen zu groß.

Oktoberfest 2020 wegen Corona-Pandemie abgesagt
Besucher stehen vor einem Zelt auf dem Oktoberfest, an dessen Wand ein Schild mit der Aufschrift "vorübergehend geschlossen" hängt. In diesem Jahr wird es kein Oktoberfest in München geben. (Foto: Andreas Gebert)

Spätestens seit Bund und Länder beschlossen hatten, Großveranstaltungen bis Ende August zu verbieten, war klar, dass es für das größte Volksfest der Welt nur knapp drei Wochen später kaum eine Chance gibt.

Die Absage ist für die Wirtschaft ein schwerer Schlag. Nicht nur Schausteller, Wirte und Budenbesitzer auf dem Volksfest selbst, sondern auch Hotels, Gaststätten, Taxifahrer und Einzelhändler profitieren von dem Volksfest. Die Wiesn 2019 hatte nach Angaben der Stadt einen Wirtschaftswert von rund 1,23 Milliarden Euro.

Schon im 19. Jahrhundert war das Oktoberfest wegen einer Seuche ausgefallen: Wegen der Cholera wurde das Fest 1854 und 1873 abgesagt. Auch zu Kriegszeiten gab es oft keine Oktoberfeste: Während der Weltkriege wurde das Volksfest gestrichen, ebenso 1923 in der Phase der Hyperinflation.

08.42 Uhr - Die Geschäfte öffnen, doch der Ansutrm bleibt aus 

Am Montag durften zum ersten Mal seit dem Lockdown wieder Geschäfte mit weniger als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche ihre Türen öffnen. Das hat zu unterschiedlichen Kundenreaktionen geführt. Unser Überblick in die Regionen: 

Ein Bild wie seit Wochen nicht: Passanten in der Innenstadt, Ständer mit Waren auf dem Trottoir.
Ein Bild wie seit Wochen nicht: Passanten in der Innenstadt, Ständer mit Waren auf dem Trottoir. (Foto: Roland Ray)

07.54 Uhr - Landesregierung plant Maskenpflicht in Geschäften, Bussen und Bahnen

Die baden-württembergische Landesregierung strebt die Einführung einer Maskenpflicht zur konsequenteren Eindämmung des Coronavirus an. Am Dienstag befasst sich das grün-schwarze Kabinett mit einem verpflichtenden Mund-Nasen-Schutz für den öffentlichen Nahverkehr und für den Einkauf.

Ich befürworte eine Verpflichtung zum Mund-Nasen-Schutz beim Einkaufen, im ÖPNV und in den Pausen auf den Schulhöfen, wenn die Schulen wieder eröffnen. 

Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) 

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) habe eine solche Vorgabe auf die Tagesordnung setzen lassen, hieß es am Montag.

Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) hatte sich am Montag klar für eine Maskenpflicht in Baden-Württemberg ausgesprochen. „Ich befürworte eine Verpflichtung zum Mund-Nasen-Schutz beim Einkaufen, im ÖPNV und in den Pausen auf den Schulhöfen, wenn die Schulen wieder eröffnen“, sagte er.

Er mache sich keine Sorgen über mangelnde Angebote: „Es ist ja so, dass sich die Bürgerinnen und Bürger diese Masken selbst besorgen. Wir empfehlen ja keine medizinischen Produkte, sondern die oft selbst gemachte oder zu kaufende normale Schutzmaske.“

Krankheiten wie Grippe, Keuchhusten oder Magen-Darm können durch einfache Regeln vermieden werden. Deswegen jetzt: 5 Tipps zum Schutz vor Keimen.

07.07 Uhr - Verdi lehnt weitere Krankenhaus-Schließungen im Südwesten ab

Verdi-Landeschef Martin Gross fordert einen sofortigen Stopp des Abbaus von Betten an den Krankenhäusern. Gross sagte in Stuttgart: „Die Schließung von weiteren Krankenhäusern muss nun ein Ende haben. Die Corona-Krise hat uns allen vor Augen geführt, wie wichtig die entsprechenden Kapazitäten für eine gute Gesundheitsversorgung sind.“

Die weitere Ökonomisierung des Gesundheitswesens müsse gestoppt werden. Sonst drohten bei der nächsten großen Krise auch hierzulande Zustände wie in Italien oder den USA.

Nach Angaben der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG) wurden in den vergangenen zehn Jahren pro Jahr zwei bis drei Kliniken in Baden-Württemberg geschlossen. Die Bettendichte ist demnach mit 508 Krankenhausbetten je 100.000 Einwohner die niedrigste im Bundesgebiet. Der Bundesdurchschnitt liege bei 602 Betten. „In den vergangenen Jahren wurde starker Druck auf die Krankenhäuser in Baden-Württemberg ausgeübt, um den Strukturwandel voranzutreiben“, sagte Hauptgeschäftsführer Matthias Einwag.

„Beim Personal wurde in den letzten Jahrzehnten zu viel gespart, auf Kosten der Gesundheit der Beschäftigten und auch der Patientinnen und Patienten."

Matthias Einwag

Welche Konsequenzen die Corona-Krise auf die künftigen Krankenhausstrukturen haben werde, wage er nicht zu prognostizieren. Die Funktion der Krankenhäuser als Absicherung in medizinischen Krisenzeiten müsse aber ein größeres Gewicht bekommen, forderte Einwag. Mittlerweile dürfte jedem bewusst sein, dass die Kliniken mit einer jahresdurchschnittlichen Auslastung von 75 Prozent keineswegs ineffizient seien, was ihnen in den vergangenen Jahren immer wieder vorgeworfen worden sei. 

06.35 Uhr - Warum Krankenhäuser im Südwesten so schlecht auf die Pandemie vorbereitet waren

Fehlender Platz für Vorräte, kein Geld für Geräte, die nicht ständig im Einsatz sind, zu wenig Personal: Dass es bei einer Pandemie Probleme geben würde, war absehbar. Wer ist dafür verantwortlich? Und welche Folgen haben die Erkenntnisse? Die wichtigsten Fragen und Antworten lesen Sie hier

Das waren die letzten Meldungen vom Vorabend:

21.31 Uhr - Doch noch Hoffnung für den Sommerurlaub

Der Osterurlaub ist wegen der Corona-Pandemie bereits ins Wasser gefallen. Für die Auslandsreise in den Pfingst- oder Sommerferien gibt es aber noch Hoffnung. Schwäbische.de beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema Sommerurlaub.

20.27 Uhr - 41 Menschen infizieren sich in Bad Saulgauer Rehaklinik mit Coronavirus

In der Rehaklinik am Schönen Moos in Bad Saulgau sind 41 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Zwei Patienten sind ins Krankenhaus verlegt worden.

Die Klinik verweist auf frühzeitig ergriffene Hygienemaßnahmen. Ein früherer Patient bezweifelt das.

19.10 Uhr - Kein Schüler wird in Baden-Württemberg sitzenbleiben 

Schüler in Baden-Württemberg müssen wegen der Corona-Krise nicht um ihre Versetzung in das nächste Schuljahr bangen. Grundsätzlich werden die Versetzungsentscheidungen auf der Grundlage der Noten im Jahreszeugnis getroffen, teilte das Kultusministerium.

„Da die Leistungsbewertung allerdings in den letzten Wochen ausgesetzt wurde und auch in der kommenden Zeit nur sehr stark eingeschränkt möglich sein wird, werden alle Schülerinnen und Schüler grundsätzlich ins nächste Schuljahr versetzt“, betonte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) am Montag.

„Keine Schülerin und kein Schüler darf einen Nachteil aus der aktuellen Situation haben, das hat absolut Vorrang.“ Über die konkrete Ausgestaltung dieser Entscheidung und Möglichkeiten zur Umsetzung werde das Ministerium noch informieren. 

Die wichtigsten Meldungen vom Montag:

  • Doch noch Hoffnung für den Sommerurlaub
  • 41 Menschen infizieren sich in Bad Saulgauer Rehaklinik mit Coronavirus
  • Kein Schüler wird in Baden-Württemberg sitzenbleiben
  • Landesregierung Baden-Württemberg erwägt Maskenpflicht
  • Merkel mahnt Disziplin nach Lockerungen an

Ausgewählte Artikel zum Virus und seinen Folgen:

Unsere Daten und Zahlen beziehen wir aus folgenden Quellen:

Dashboard RKI¹, Johns-Hopkins-University², Worldometer³, Ministerium für Soziales und Integration Baden Württemberg⁴, WHO⁵

Meist gelesen in der Umgebung

Mehr Inhalte zum Dossier

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen