Commissario Pavarottis ermittelt in Südtirol

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Deutsche Presse-Agentur

Mit einem Doppelmord in einem Hotel in Südtirol beginnt „Commissario Pavarotti kam nie nach Rom“, der vierte Roman in Elisabeth Florins Serie um den eigenwilligen Kriminalpolizisten. Bei den Toten handelt es sich um zwei Deutsche.

Das Ziel der Morde könnte der Mann gewesen sein, dem in Frankfurt eine Finanzagentur gehört. Aber auch seine Frau, eine Schriftstellerin, könnte sich Feinde gemacht haben. Pavarotti reist nach Deutschland, um die Hintergründe der Toten zu erforschen. Dabei trifft er Lissy von Spiegel wieder, eine ehemalige Kollegin, mit der ihn eine komplizierte Vergangenheit verbindet. Sie war eine enge Freundin der Toten und findet heraus, dass ihr letztes Manuskript verschwunden ist.

In ihrem Buch wollte die Frau einige Forschungsergebnisse über Vorgänge in Südtirol kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs präsentieren. Also ermitteln Pavarotti und von Spiegel in Südtirol, auf welche Geheimnisse um geflüchtete Kriegsverbrecher die Tote gestoßen sein mag und wer sich davon so bedroht fühlte, dass er zum Mörder wurde.

Elisabeth Florin erzählt die komplexe Geschichte sehr flüssig, mit zahlreichen Rückblenden und sehr gut dosierter Spannung.

- Elisabeth Florin: Commissario Pavarotti kam nie nach Rom. Emons Verlag, Köln, 315 Seiten, 11,90 Euro, ISBN 978-3-7408-0316-2.

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