Cellist Jan Diesselhorst gestorben

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Schwäbische Zeitung

Berlin (dpa)- Der Cellist Jan Diesselhorst, Vorstandsmitglied der Berliner Philharmoniker und Mitglied der „12 Cellisten“, ist tot. Der Musiker sei überraschend im Alter von 54 Jahren an diesem Donnerstag gestorben, teilte das Orchester mit.

Diesselhorst war seit 1977 im Orchester, das nun „einen herausragenden Musiker, großen Humanisten und engen Freund“ verloren habe, wie die Philharmoniker weiter erklärten.

Diesselhorst gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Philharmonia Quartetts. Der 1954 in Marburg geborene Cellist hatte während der Schulzeit mit dem Cellostudium in Frankfurt/Main begonnen und setzte später seine Ausbildung bei Wolfgang Boettcher in Berlin fort. Mit 23 Jahren wurde er bei den Philharmonikern aufgenommen.

Der Cellist lehrte an der Orchester-Akademie und war von 2003 bis 2005 Mitglied des internen „Fünferrates“ sowie zuletzt stellvertretendes Mitglied des Orchestervorstands. Neben der Orchesterarbeit galt seine Liebe der Kammermusik, die er als eines der Gründungsmitglieder des Philharmonia Quartettes pflegte.

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