Bundestagsvizepräsident: Dritter AfD-Kandidat fällt durch

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Deutsche Presse-Agentur

Die AfD ist erneut mit dem Versuch gescheitert, einen Abgeordneten aus ihren Reihen zum Bundestagsvizepräsidenten wählen zu lassen. Der Berufsoffizier Gerold Otten aus Bayern erhielt nicht die nötige Mehrheit. Nach Angaben eines Fraktionssprechers wird Otten in der nächsten Sitzungswoche im Mai noch einmal für den Posten kandidieren. Otten ist bereits der dritte Kandidat, den die AfD nominiert hat. In der vergangenen Woche war die Juristin Mariana Harder-Kühnel aus Hessen im dritten Wahlgang abgelehnt worden. Vor ihr hatte der Bundestag Albrecht Glaser drei Mal durchfallen lassen.

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