Blind ermittelt: Der Feuerteufel von Wien

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Blind ermittelt - Der Feuerteufel von Wien
Haller (Philipp Hochmair) hat sich als verdeckter Ermittler im Eliteinternat eingeschleust. (Foto: Philipp Brozsek / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Was für ein Tod: In einem Wiener Eliteinternat stirbt der Direktor in seinem eigenen brennenden Bett. Ein neuer Fall für Alexander Haller (Philipp Hochmair). Der blinde Ex-Kommissar wird als Musiklehrer in die Lehranstalt eingeschmuggelt. Womit Haller nie gerechnet hätte: Er, der so lange von keiner Frau etwas wissen wollte, verliebt sich prompt in seine hübsche Kollegin Lotta Behrbach (Aenne Schwarz).

„Der Feuerteufel von Wien“, das dritte Abenteuer in der Krimireihe „Blind ermittelt“, läuft am Donnerstag um 20.15 Uhr im Ersten. Wieder mit dabei: Hallers Assistent Niko (Andreas Günther).

Zwischen den beiden herrscht eine besondere Dynamik, wie Philipp Hochmair (46, „Vorstadtweiber“) im dpa-Interview erläutert. „Da gibt es den eher tollpatschigen Niko auf der einen Seite und den kalten, gekränkten und fast eitlen Ex-Polizisten auf der anderen. Besonders deutlich wird das (...), wo ich als Musiklehrer zusätzlich in eine Verkleidung schlüpfe. Da versuche ich, meine Ermittlungen undercover mehr oder minder geschickt zu verbergen, während mein Kumpel draußen vor dem Internat mal wieder in einige Fettnäpfchen tritt.“

Dass die Macher den Publikumsgeschmack getroffen haben, hat die Ausstrahlung des Falls von voriger Woche gezeigt. Der Krimi kam auf 4,03 Millionen Zuschauer. Der neue Fall berührt das Privatleben des Ermittlers stark - immerhin verliebt er sich in eine Tatverdächtige. Es gibt durchaus ungewöhnliche Kameraeinstellungen, viel gute Musik, etwa von Falco, und die Liebe zum Detail. So lässt sich Haller in einem wunderschönen Oldtimer umherchauffieren, einem VW Karmann-Ghia, und natürlich hört er seine Jazzmusik direkt vom Plattenteller.

Das alles wird von Drehbuchautor und Regisseur Jano Ben Chaabane (33) teilweise lustig, temporeich und mit überraschenden Wendungen inszeniert und vor allem von Hochmair mit viel Feingefühl gespielt. Da darf sich der Zuschauer durchaus auf die nächsten zwei Filme freuen - sie werden bereits in diesem Frühjahr gedreht.

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