Berlinale-Favorit: „Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“

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Gott existiert, ihr Name ist Petrunya
Petrunya (Zorica Nusheva) wird eher zufällig zur Rebellin gegen Männertraditionen. (Foto: -/jip film&verleih/dpa / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Auf der Berlinale gehörte das schwarze Drama zu den Lieblingen vieler Kritiker. „Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“ erzählt von einer jungen Frau in Nordmazedonien.

Zufällig gerät sie in eine religiöse Zeremonie: Männer stürzen sich am Dreikönigstag in einen Fluss, um ein geweihtes Kreuz zu finden. Dem Finder soll das Glück bringen. Mitmachen dürfen nur Männer - doch dann springt Petrunya hinterher.

Regisseurin Teona Strugar Mitevska erzählt mit dem satirischen Drama, wie verfahren Rollenbilder sein können und wie schwer es sein kann, damit zu brechen. Hauptdarstellerin Zorica Nusheva spielt ihre erste Kinorolle extrem intensiv.

Gott existiert, ihr Name ist Petrunya, Nordmazedonien/Belgien/u.a. 2019, 100 Min., FSK o.A., von Teona Strugar Mitevska, mit Zorica Nusheva, Labina Mitevska, Stefan Vujisic

Gott existiert, ihr Name ist Petrunya

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