Behörde in Neuseeland jagt Betrüger auf Facebook

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Sozialhilfe-Betrügern in Neuseeland geht es jetzt an den Kragen, wenn sie sich zu offen auf sozialen Netzwerken im Internet präsentieren. Eine 22-Jährige wurde vergangene Woche zu Hausarrest und einer Geldstrafe verurteilt, weil sie mehr Geld erschlichen hatte als ihr zustand.

Ermittler der Behörde fanden auf Netzwerksseiten wie Facebook und Bebo heraus, dass die junge Mutter nicht wie behauptet alleinerziehend war sondern mit dem Vater ihres Kindes zusammenlebte. Die Behörde bestätigte, dass Ermittlungen im Internet inzwischen zu ihrem Repertoire gehören, berichtete die Zeitung „Herald on Sunday“.

„Ich hätte nie gedacht, dass sie dort nach mir fahnden würden“, sagte die junge Mutter, Lauren Kaney der Zeitung. „Ich finde das nicht fair, aber es war ja auch nicht fair von mir, so abzuzocken“. Kaney hatte 17 500 neuseeländische Dollar (7 500 Euro) zu viel kassiert.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen