Bergwacht rettet jungen Wanderer aus Baden-Württemberg mit Hubschrauber

Die Bergwacht erprobt den Ernstfall: Auch an steilen, felsigen Hängen müssen Verunglückte gerettet werden.Foto: Bayrisches Rotes
Die Retter proben den Ernstfall,  doch die meisten Einsätze im Sommer sind für die Bergwacht Allgäu nicht wegen lebensbedrohlicher Verletzungen. (Foto: Markus Leitner, Brk Bgl)
Deutsche Presse-Agentur

Die Bergwacht hat in den Alpen zwei junge Urlauber retten müssen, die sich den Abstieg vom Edelweißlahnerkopf nicht mehr zugetraut haben. Die 18-Jährige aus Nordrhein-Westfalen und der 20-Jährige aus Baden-Württemberg hätten sich in dem gefährlichen Gelände am Freitag nicht mehr weitergetraut und Hilfe angefordert, teilte ein Sprecher des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) mit.

Wie die „Bild“ berichtet, waren die beiden Wanderer dabei die „Fernsebner Platte“ hinabzusteigen. Dort ist der alpine Steig mit Stahlseilen versehen. Als sie sich nicht mehr weiter trauten, setzten Sie gegen 16:45 Uhr den Notruf ab. 

Urlauber waren „psychisch blockiert“

Beide seien „psychisch blockiert“ gewesen, sagte der Sprecher des BRK. Ein Hubschrauber brachte zwei Bergretter aus Ramsau zu der Einsatzstelle in rund 1400 Metern Höhe. Verletzt wurde beim dem Einsatz niemand. Der 20-Jährige Baden-Württemberger und seine 18-jährige Begleitung erreichten mit dem Hubschrauber „Christoph 14“kurze Zeit nach dem Notruf sicheren Tal-Boden. 

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