„Aus nächster Distanz“: Ein Kammerspiel um Leben und Tod

Lesedauer: 1 Min
"Aus nächster Distanz"
Die Mossad-Agentin Naomi (Neta Riskin, r) wird nach langer Dienstpause wieder reaktiviert. (Foto: Gordon Timpen/NFP / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Das große Ganze im kleinen Konkreten erzählen: Der israelische Regisseur Eran Riklis zeigte schon mit „Lemon Tree“, dass er die Kunst des Runterbrechens beherrscht.

In seinem neuen Thriller „Aus nächster Distanz“ spiegelt er den Nahostkonflikt in eine Hamburger Altbauwohnung und zeigt anhand der Geschichte von zwei Frauen in geheimer Mission, wie Versöhnung funktioniert: Die israelische Mossad-Geheimagentin Naomi wird nach einer langen Dienstpause wieder reaktiviert und soll in einer Hamburger Wohnung eine libanesische Informantin beschützen. Mona wird in einem sogenannten Safehouse, einem sicheren Unterschlupf, versteckt gehalten. Ein komplexes Verwirrspiel aus Verrat und Loyalität beginnt.

Aus nächster Distanz, Deutschland 2017, 93 Min., FSK ab 12, von Regisseur Eran Riklis, mit Neta Riskin, Golshifteh Farahani

Aus nächster Distanz

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen