Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

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Die iPad-App der Schwäbischen Zeitung gibt's bald im Abo - versprochen.
(Foto: sz)
Schwäbische Zeitung

Im Begriff vertrösten steckt das Wörtchen Trost – doch in der Realität ruft das Vertrösten meist ganz andere Emotionen hervor. Etwa Wut, wenn die säuselnde Stimme in der Telefon-Hotline erboste Kunden vertröstet. Oder Enttäuschung, wenn der Angebetete die Schmachtende auf unbestimmte Zeit vertröstet. Oder Neid, wenn der Chef aufs nächste Mal vertröstet und stattdessen den Kollegen zum Beförderungsgespräch bittet.

Kurzum, das Vertrösten ist für den Vertrösteten oft so angenehm wie eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt – und doch müssen wir genau das Ihnen antun, liebe Nutzer.

Plan: Abo Mitte Dezember

Denn entgegen unserer Annahme (siehe voriger Eintrag) wird ein Abo der SZ-iPad-App doch noch nicht Mitte November bereit stehen. Leider. Doch zumindest den Wettlauf mit dem Weihnachtsfest sollten wir gewinnen: Nach unserem aktuellen Kenntnisstand können wir bis spätestens Mitte Dezember ein Abonnement anbieten – inklusive Vergünstigung für Abonnenten der gedruckten Schwäbischen Zeitung und des E-Papers.

Hintergrund der Verzögerung sind übrigens zwei Dinge. Erstens wollen wir mit unserer App in den so genannten Zeitungskiosk (Newsstand) wechseln, den Apple seit der Version 5.0 seines mobilen Betriebssystems standardmäßig auf allen iPads installiert. Zweitens wollen wir verhindern, dass Abonnenten eine einmalige Zahlung von 0,79 Euro für die App tätigen müssen – und hierfür braucht es schlicht zusätzliche Programmierzeit.

Doch keine Sorge: Das Abo wird kommen – aller Voraussicht nach bis Mitte Dezember. Und seien Sie versichert: Das sagen wir nicht nur, um sie zu vertrösten,

Ihre iPad-Redaktion

P.S. Haben Sie Lob, Anregungen oder konstruktive Kritik für unsere App? Dann schreiben Sie an ipad@schwaebische.de.

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