Anklage fordert Bewährung für Spoerr

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Deutsche Presse-Agentur

Im Hamburger Prozess um verbotene Insidergeschäfte gegen den scheidenden Vorstandschef der Telekommunikationsfirma freenet, Eckhard Spoerr, hat die Anklage eine Bewährungsstrafe von einem Jahr gefordert.

Auch für den mitangeklagten Finanzvorstand Axel Krieger forderte die Anklage am Landgericht dieses Strafmaß. Die Verteidigung verlangte dagegen Freisprüche für beide Männer. Die Anklage wirft ihnen vor, im Juli 2004 als Manager des Internetdienstleisters freenet.de je gut 60 000 Aktien ihrer Firma verkauft zu haben, kurz bevor der Aktienkurs einbrach.

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