Andy Warhol im Horst-Janssen-Museum

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Deutsche Presse-Agentur

Mit den Pop-Art-Ikonen von Andy Warhol (1928-1987) beginnt das Ausstellungsjahr im Oldenburger Horst-Janssen-Museum. „Von Marilyn bis Mao“ heißt es vom 7. Februar bis 3. Mai.

Gezeigt werden 45 großformatige Siebdrucke aus einer Privatsammlung. Die grellbunten und plakativen Verfremdungen von Bildern aus Illustrierten, Werbung oder Katalogen gehören zu den bekanntesten und meist reproduzierten Bildern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Oldenburger Schau vereint alle wichtigen Motive zwischen der legendären Campbell-Suppe von 1966 und dem Lenin-Porträt aus Warhols Todesjahr. Als deutsche Prominenz sind Joseph Beuys, Goethe und Beethoven vertreten.

Museumsnamensgeber Horst Janssen erwies seinem gleichaltrigen, weltberühmten amerikanischen Kollegen nicht viel Freundlichkeit. „Andy war hohl“, kritzelte er auf sein Plakat, das er 1979 für eine Warhol-Galerieausstellung gestaltete. Ein von Janssen und Warhol signiertes Exemplar des Plakats zeigt das Museum, allerdings außerhalb der Warhol-Schau. Ob Warhol der Text übersetzt wurde, bevor er das Plakat unterschrieb, sei nicht bekannt, heißt es in Oldenburg.

www.horst-janssen-museum.de

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