Absender von Briefbomben-Attrappen überführt sich selbst

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Deutsche Presse-Agentur

Seine Neugier hat den mutmaßlichen Absender mehrerer Briefbomben-Attrappen verraten: Der 59-Jährige aus Mecklenburg-Vorpommern sei gestern ins Magdeburger Wahlkreisbüro der Grünen gekommen, um zu fragen, ob seine Sendung auch angekommen sei, teilte die Polizei heute mit. Vergangene Woche war dort ein Brief mit herausragenden Drähten eingegangen. Bei der Befragung gab der Mann an, für mehrere Sendungen verantwortlich zu sein. Darunter sei auch ein Brief mit herausragenden Kabeln an ein AfD-Büro in Staßfurt in Sachsen-Anhalt gewesen, der gestern für eine Evakuierung sorgte.

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