Abschlussbericht zum Staufener Missbrauchsfall räumt Fehler ein

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Deutsche Presse-Agentur

Der schwere Missbrauch eines Jungen in Staufen bei Freiburg ist trotz Warnungen lange unentdeckt geblieben. Die beteiligten Behörden räumten in einem Abschlussbericht zu dem grausamen Fall Fehler und Versäumnisse ein: Nicht alle Erkenntnismöglichkeiten seien ausgeschöpft worden. Der Präsident des Karlsruher Oberlandesgerichtes, Alexander Riedel, sagte in Freiburg, jeder würde das Geschehene gerne ungeschehen machen. Das Opfer war mehr als zwei Jahre lang von seiner Mutter und deren Lebensgefährten vergewaltigt und an andere Männer verkauft worden.

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