TV-Kritik: The Return of The First Avenger

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Der Beamte einer Regierungsbehörde (Robert Redford, links) und begrüßt Captain America (Chris Evans).
Der Beamte einer Regierungsbehörde (Robert Redford, links) und begrüßt Captain America (Chris Evans). (Foto: Disney/dpa)

Nach fast 70 Jahren Kälteschlaf versucht Steve Rogers alias Captain America (Chris Evans), sich in der modernen Welt von heute zurechtzufinden. Doch als er bei einem Einsatz mit Black Widow (Scarlett Johansson) einer geheimen Operation der globalen Sicherheitsorganisation S.H.I.E.L.D. auf die Spur kommt, sich mit deren Direktor Nick Fury (Samuel L. Jackson) zerstreitet und dann noch auf eine Verschwörung innerhalb der Organisation stößt, hat er plötzlich noch viel größere Probleme. Das zweite Leinwand-Abenteuer von Steve Rogers alias Captain America (Chris Evans) ist einer der stärksten Filme, den das mittlerweile 20 Werke umfassende Marvel-Kinouniversum zu bieten hat. Die Brüder Joe und Anthony Russo verbinden bei ihrer Regiearbeit Elemente klassischer Spionagethriller aus den 70er-Jahren mit spektakulärem Superheldenkino.

Der Film lebt aber auch von liebevollen Details. So etwa, als Steve Rogers’ neuer Gefährte Sam Wilson (Anthony Mackie) sagt, das Einzige, was dieser in seinem jahrzehntelangen Kälteschlaf verpasst hätte, sei der „Trouble Man“-Soundtrack von Marvin Gaye gewesen. Captain America nimmt es auf seine Nachhol-Liste, auf der unter anderem Star Wars und Nirvana stehen – und je nach Land, in dem man den Film schaut, spezifisch landestypische Dinge wie das Oktoberfest oder Juri Gagarin.

The Return of The First Avenger (Sonntag, RTL, 20.15 Uhr)

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