So trauert das Netz nach dem Tod von Steffi Tücking

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Leiter Digitalredaktion

Die Fernseh- und Radiomoderatorin Steffi Tücking starb überraschend im Alter von nur 56 Jahren in der Nacht zum Samstag in Baden-Baden, wie der Südwestrundfunk (SWR) am Samstag mitteilte.

Tücking war rund 30 Jahre lang Moderatorin bei der Popwelle SWR3. Bundesweit bekannt wurde sie insbesondere durch die ARD-Kultsendung „Formel Eins“ in den 80er Jahren. Die Nachricht vom Tod scheint außerordentlich viele Menschen betroffen zu machen. In den sozialen Netzwerken schreiben viele ihre Gedanken nieder.

Besonders viele Nutzerkommentare gibt es auf den Seiten des Radiosenders SWR3, der eine Art virtuelles Kondolenzbuch angelegt hat. Auch auf der Facebook-Seite von Schwäbische.de schreiben viele Nutzer Abschiedsworte.

1987 erhielt Tücking im Alter von 24 Jahren die Goldene Kamera für ihre Moderation bei der Musiksendung "Formel Eins". „Radio war ihre Leidenschaft, Rockmusik ihre Liebe. Wir sind alle fassungslos über ihren plötzlichen Tod“, sagte SWR3-Programmchef Thomas Jung.

Auch auf Instagram ist der Tod von Tücking ein Thema. Dieser Post von formeleins.tv wird mehr als 2000 geteilt und dutzendfach kommentiert.

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Anfang der 1980er Jahre wirkte Tücking übrigens auch in TV-Produktionen wie Monaco Franze und Tatort in kleineren Rollen mit. In den 1990er Jahren moderierte sie die tagesaktuelle WDR-Sendung „Hier und Heute“ und später im SWR Fernsehen unter anderem die Sendung „startklar — das automagazin“.

Steffi Tücking wuchs in Kaiserslautern auf. Sie liebte ihre Heimat, die Pfalz, ihre Tiere und war ein großer Familienmensch. Angaben zur Todesursache von Tücking veröffentlichte der SWR bislang nicht.

Hier geht es zur Ursprungsmeldung über den Tod von Steffi Tücking:

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