Oster-Film „Passion 2:1“ wird auf Regio TV gezeigt

Regisseur Manfred Schweigkofler mit Stephan Weiß (BR) beim Dreh in der Bibliothek des Barockklosters St. Mang, Museum der Stadt
Regisseur Manfred Schweigkofler mit Stephan Weiß (BR) beim Dreh in der Bibliothek des Barockklosters St. Mang, Museum der Stadt Füssen. (Foto: Susan Bolz)
Deutsche Presse-Agentur
Schwäbische Zeitung

Gut eine Stunde Film statt opulentem Bühnenwerk: Wegen der corona-bedingten Schließung des Festspielhauses Neuschwanstein feiert die Multimedia-Inszenierung „Passion 2:1“ nicht wie geplant in dem Füssener Mehrspartenhaus Premiere. Stattdessen ist sie bei den Sendern von Regio TV mit Sendern in Stuttgart, Ulm und Ravensburg zu sehen.

Eigentlich hatte das unter anderem durch einen Füssener Verein spendenfinanzierte Stück mit einer Mischung aus Theater, Tanz, Akrobatik und Lasershow schon im vergangenen Jahr unter dem Titel „Passion 20:20“ im Allgäu Premiere feiern sollen. Wegen Corona wurde die Uraufführung im Festspielhaus am Forggensee auf das Jahr 2022 verschoben.

Valentina Schatzer, bekannt aus der TV-Serie „Blind ermittelt“ steht als Maria Magdalena auf der Bühne im Festspielhaus Neuschwa
Valentina Schatzer, bekannt aus der TV-Serie „Blind ermittelt“ steht als Maria Magdalena auf der Bühne im Festspielhaus Neuschwanstein. (Foto: Susan Bolz/dpa)

Das Drehbuch für die Fernsehversion ist an das 75 Minuten lange Bühnenstück angelehnt. Regie führte hierbei Manfred Schweigkofler aus Bozen. Im Film erzählen fünf Protagonisten der Ostergeschichte, wie sie die Passion erleben, unter anderem TV-Schauspieler Michael Grimm („Die Rosenheim-Cops“) als Hohepriester und Valentina Schatzer („Blind ermittelt“) als Maria Magdalena. Auch Petrus, Judas und Pilatus kommen vor, Jesus aber nicht.

„Gemeinsam mit den regionalen Kultur- Medienschaffenden möchten wir unser Programmangebot kontinuierlich erweitern“, sagt Rolf Benzmann, Projektleiter der Sender-Kombi TV Baden-Württemberg (TVBW). Die Passionsgeschichte „Passion 2:1“ biete hierfür eine exzellente Gelegenheit.

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen

Meist gelesen

Impftermin-Ampel: Hier finden Sie freie Impftermine in der Region

Die Zwangspause ist vorbei: Wochenlang hat die Impftermin-Ampel von Schwäbische.de zu Jahresbeginn Menschen bei der Buchung von Impfterminen unterstützt. Der Erfolg war groß. Doch als die Schere zwischen den wenigen Impfstoff-Lieferungen und der starken Nachfrage nach Terminen immer größer wurde, musste der Service für einige Wochen eingestellt werden.

Das ist jetzt vorbei, die Impftermin-Ampel ist wieder da. Sie zeigt mit einem Ampelsystem Impfzentren der Region an, in denen es gerade freie Termine gibt.

Lockdown

„Bundes-Notbremse“: Was sich an den Corona-Regeln in Baden-Württemberg und Bayern ändert

Der Bundestag hat die sogenannte "Bundes-Notbremse" beschlossen. Zwar muss der Bundesrat am Donnerstag noch zustimmen, bevor Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Gesetz unterschreiben kann, die Zustimmung der Länder gilt aber als Formsache.

Die Erweiterung des Infektionsschutzgesetzes sieht einheitliche Corona-Maßnahmen vor. 

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu den neuen Regeln:

Ab wann gilt die Notbremse?

 Symbolfoto

Tödlicher Arbeitsunfall: Polizei hat Verdacht für Ursache

Tödlich verunglückt ist am Dienstag ein 38-Jähriger auf einer Baustelle in Schwendi. Der Unfall ereignete sich in einem Rohbau. Nach Angaben der Polizei arbeitete der Mann in etwa sechs Meter Höhe in einem Metallkorb. Dieser war an einem Kran befestigt.

Laupheimer Drehleiter im Einsatz Aus bislang unbekannter Ursache lösten sich wohl die Spanngurte, die den Korb hielten. Der Mann stürzte in die Tiefe und schlug auf einen Betonboden auf.

Mehr Themen