Oansno setzen auf das Ungeschliffene

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 Oansno liefern handgemachte Musik.
Oansno liefern handgemachte Musik. (Foto: pr)

Eine Szene, wie sie sich auf der zu Ende gegangenen Wiesn tausendfach abgespielt hat und auf dem Wasen – wenn auch mit anderem Zungenschlag – noch tausendfach abspielen wird: Frage: „Willst du noch etwas zu trinken?“ Antwort:„Oane moan i pack i no.“ (Etwa: Eine glaube ich noch zu schaffen.) Wie mitreißend sich diese „Oane moan i pack i no“ vertonen lässt, haben die Musiker von Oansno bereits 2015 bewiesen.

Mit ihrem selbstbetitelten Album liefern Michi (Gesang, Akkordeon), Franz (Tuba), Menya (Trompete) und Philip (Schlagzeug) jetzt Nachschub. Da trifft Ska auf Reggae und Balkanbeats – und wer sich dabei etwas an LaBrassBanda erinnert fühlt, liegt nicht ganz falsch, auch wenn das was Oansno auf dem Album abliefern ungeschliffener daherkommt.

Das Ganze passiert mit sehr viel Lokalkolorit, dreht sich doch der Großteil des Albums um die bayerische Landeshauptstadt („Englischer Garten“, „Nachts am Stachus“, „Turmbau zu Schwabing“, „Isarkiesel“, „Isar Dub“). Und wer sich lieber live mitreißen lässt, hat im Hofbräuhaus München (19. Oktober) und beim Winter-Tollwood in München (17. Dezember) Gelegenheit dazu.

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