Jüdisches Museum zeigt Schau über „Euthanasie“

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Deutsche Presse-Agentur

Das Jüdische Museum in Berlin dokumentiert in einer Sonderausstellung mit dem Titel „Tödliche Medizin. Rassenwahn im Nationalsozialismus“ die massenhaften „Euthanasie“-Morde in der NS-Zeit von 1933 bis 1945.

Die Ausstellung, die in Berlin am 12. März eröffnet wird, wurde vom US-Holocaust Memorial Museum in Washington für ein amerikanisches Publikum erarbeitet und anschließend im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden gezeigt. Im Jüdischen Museum ist sie in erweiterter Form zu sehen.

Am Beispiel der Region Berlin und Brandenburg und damit in unmittelbarer Nähe von Orten des damaligen Geschehens veranschaulicht die Ausstellung Organisation und Ablauf der Krankenmorde und stellt beteiligte Institutionen, Personen und Orte der Verbrechen vor, kündigte das Museum an. Erstmals werde auch die Lebensgeschichte eines „Euthanasie“-Opfers mit Dokumenten, Briefen und Fotos in einer Ausstellung dokumentiert - eine Seltenheit, da persönliche Berichte der Betroffenen kaum überliefert sind. (bis 19. Juli)

www.jmberlin.de

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