Angebrannte Jimi-Hendrix-Gitarre versteigert

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Deutsche Presse-Agentur

Die erste Gitarre, die Rocklegende Jimi Hendrix auf der Bühne in Brand steckte, ist am Donnerstagabend in London für 280 000 Pfund (rund 345 000 Euro) versteigert worden. Hendrix hatte die Fender Stratocaster im März 1967 nach einem Konzert in London in Flammen gesetzt.

Bandbegleiter löschten das Feuer, während der amerikanische Gitarren-Gott wegen leichter Verbrennungen behandelt wurde. Hendrix zündete später immer wieder eine Gitarre auf der Bühne an.

Neuer Besitzer des angebrannten Instruments ist der amerikanische Sammler Daniel Boucher. „Ich dachte, ich muss ein bisschen mehr dafür zahlen. Ich will sie auch spielen, ich hoffe, irgendwas färbt von ihr auf mich ab“, sagte der 51-Jährige. Die E-Gitarre wurde nur gering über dem Schätzpreis versteigert. Hendrix' Pressesprecher Tony Garland hatte das wertvolle Stück in der Garage seiner Eltern in Ostengland aufgehoben. Die E-Gitarre war aber bis zum vergangenen Jahr unentdeckt geblieben.

Bei der Versteigerung von Rock-Memorabilia in einer Ost-Londoner Galerie wechselte auch der erste Management-Vertrag der Beatles den Besitzer. Er erzielte 240 000 Pfund und lag damit 100 000 Pfund unter dem Schätzpreis. Der Vertrag aus dem Jahr 1962 - als der wichtigste in der Musikgeschichte bezeichnet - trägt die Unterschrift der vier Beatles sowie ihres Managers Brian Epstein.

Bei der Auktion wechselte zudem ein Notizbuch von Doors-Sänger Jim Morrison aus dem Jahr 1971 für 58 000 Pfund den Besitzer. Darin standen neben Liedtexten auch Morrisons letzte Gedanken, bevor er in Paris starb.

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