Umgebaut, angebaut und modernisiert

Bislang wurden die Atemschutzmasken in der Werkstatt der Feuerwehr Lindenberg manuell gereinigt. Mit der Erneuerung des Raumes und der Gerätschaften ist dies nun maschinell möglich. FOTOS: FEUERWEHR LINDENBERG
Nach zwei Jahren Bauzeit ist nun das Feuerwehrhaus in Lindenberg fertiggestellt. Mehr als eine dreiviertel Million Euro hat die Stadt für die Modernisierung und Erweiterung des Gebäudes investiert.

LINDENBERG - In drei Bauabschnitten wurde das Feuerwehrhaus in Lindenberg über zwei Jahre hinweg umgebaut, modernisiert und erweitert. Den Anstoß hatte der Zustand in der Fahrzeughalle gegeben. Dort befanden sich bislang die Spinde mit der Einsatzkleidung direkt hinter den Löschfahrzeugen. In den 70er Jahren, in welchen das Gebäude gebaut wurde, war dieser Zustand weniger problematisch. Da heute aber die Einsatzfahrzeuge deutlich größer sind und der Landkreis zusätzlich zwei weitere Fahrzeuge anschaffen wollte, war es unabdingbar die Fahrzeughalle zu erweitern und einen seperaten Raum für die Spinde zu schaffen. Wegen der Corona-Pandemie verzögert sich allerdings noch der Aufbau der Schließfächer, worum sich die Feuerwehrkräfte selbst kümmern werden. Für den dazu benötigten Platz wurde die Wand der Halle ein Stück nach hinten versetzt. Ebenfalls erweitert wurde die Garage in Richtung Nadenberg.
 
Die Garage des Feuerwehrgebäudes in Lindenberg wurde erweitert. Nun haben zehn Fahrzeuge Platz in den Hallen.
Die Garage des Feuerwehrgebäudes in Lindenberg wurde erweitert. Nun haben zehn Fahrzeuge Platz in den Hallen.
Einen großen Bauabschnitt stellte außerdem die Erneuerung der Atemschutzwerkstatt dar, in welcher Feuerwehren aus dem Landkreis ihre Atemschutzmasken warten lassen. Bislang wurden dort die Atemschutzmasken manuell gereinigt. Mit der Modernisierng des Raumes und der Gerätschaften können nun die Masken maschinell gereinigt werden. Das erleichtert den gesamten Ablauf in der Werkstatt. Außerdem können die externen Wehren künftig rund um die Uhr ihre Ausrüstung von außen in eine Schleuse ablegen und sind somit nicht mehr auf die Anwesenheit des Gerätewartes angewiesen.
 
Im Gebäude wurde ein separater Raum für die Spinde geschaffen. Nun müssen die Schließfächer nur noch von den Feuerwehrkräften aufgebaut werden.
Im Gebäude wurde ein separater Raum für die Spinde geschaffen. Nun müssen die Schließfächer nur noch von den Feuerwehrkräften aufgebaut werden.
Feuerhwehrkommandant Markus Schneider freut sich über das „super Ergebnis“ und sagt: „Jetzt haben wir ausreichend Platz für unsere Mannschaft und für unsere Gerätschaften“. Bald soll es außerdem eine neue Atemschutzübungsstrecke auf dem Dach der Fahrzeughalle geben. Dies hat der Landkreis veranlasst. Aktuell befindet sich die Atemschutzübungsstrecke noch im Keller des Gerätehauses. Diese dort zu erneuern, sei aus Platz- und Brandschutzgründen nicht möglich. Von Viktoria Benz
 

Kontakt

Freiwillige Feuerwehr
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88161 Lindenberg
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