Mehr Wertschätzung für das WC

Die Reinigung mit einem sanften Wasserstrahl macht aus dem Bedürfnis Toilettengang ein echtes Wellness-Erlebnis. FOTOS: DJD/GEBERIT
Neben Essen, Trinken und Schlafen gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen auch der Toilettengang. Nicht von ungefähr nannte man die öffentlichen Toilettenanlagen früher „Bedürfnisanstalten“.

Wellness-Zentrale

REGION - Bei der Einrichtung des Bads denken Haus- oder Wohnungsbesitzer an einen großzügig gestalteten Waschplatz und eine luxuriöse Wasserfalldusche. Bei der Toilette aber kommt häufig eine ganz einfache WC-Keramik zum Einsatz. Die Deutschen verbringen viel Zeit auf der Toilette - insgesamt rund drei Jahre ihres Lebens. Es gibt also Gründe genug, etwas mehr zu investieren und etwa ein Dusch-WC anzuschaffen, auf dem aus einem Bedürfnis ein erfrischendes Erlebnis wird. Praxiserfahrungen haben gezeigt, dass die meisten Menschen bereits bei einem ersten Test die Reinigung mit Wasser auf dem WC als wohltuend empfinden. Moderne Dusch-WCs, etwa aus der Serie Aqua-Clean von Geberit, besitzen dafür einen Duscharm, der auf Wunsch ausfährt und den Intimbereich mit einem angenehm temperierten, sanft perlenden Wasserstrahl reinigt. Während die Intimhygiene mit Wasser im asiatischen und arabischen Raum schon lange praktiziert wird, ist sie hierzulande erst seit einigen Jahren auf dem Vormarsch. Dabei schont sie nicht nur die Haut, sondern dank wassersparender Technik auch die Umwelt. Denn Toilettenpapier lässt sich ebenfalls einsparen.
    
Föhn oder Sitzheizung machen den WC-Besuch komfortabler.
Föhn oder Sitzheizung machen den WC-Besuch komfortabler.
Zum Wellness-Erlebnis wird der Toilettenbesuch, wenn das Dusch-WC mit weiteren Komfortfunktionen ausgestattet ist. Eine integrierte Geruchsabsaugung etwa entfernt unangenehme Nebenwirkungen des WC-Besuchs, bevor sie sich im Raum ausbreiten können. Ein Föhn trocknet sanft und ohne Papier. Für angenehme Wärme, auch in der kalten Jahreszeit, sorgt ein beheizbarer WC-Sitz. Ein dezent integriertes, farbiges Orientierungslicht weist nachts den Weg zum WC. Elektronische Steuerungen, wie man sie für das Einstellen des Sitzes in Premiumfahrzeugen kennt, können Wassertemperatur, die Stärke des Wasserstrahls und weitere Einstellungen für mehrere Nutzer abspeichern und wieder aufrufen. So kann jeder sein persönliches Programm per Knopfdruck abrufen.

Schicker Einbuchschutz

Auch Innenfensterläden sorgen dafür, dass potenzielle Einbrecher abgeschreckt werden. FOTO: ALFONS LENDERS
Auch Innenfensterläden sorgen dafür, dass potenzielle Einbrecher abgeschreckt werden. FOTO: ALFONS LENDERS
Laut jüngsten Einbruchsstatistiken der Polizei wird in Deutschland fast 100 000 Mal im Jahr versucht, in ein Haus oder eine Wohnung einzusteigen.
     
REGION - Auch wenn ein Einbruch nicht gelingt und die Täter unverrichteter Dinge abziehen, hinterlassen sie Schäden und bei den Bewohnern ein Gefühl der Unsicherheit. Dabei kann man schon mit einfachen Mitteln potenzielle Langfinger abhalten. Dazu zählt, die Fenster nicht offenstehen zu lassen und alle Türen vollständig abzuschließen - auch wenn man nur kurz die eigenen vier Wände verlässt. Darüber hinaus ist es wichtig, Anwesenheit zu simulieren, wenn man im Urlaub oder nur beim Einkaufen ist. Die Außen- und Innenbeleuchtung sollte beispielsweise „geplant“ werden. Mit Timer und Lichtsensoren stellen sich die Lampen automatisch an und aus. Einbrecher beobachten in der Regel das Objekt ihrer Begierde im Vorfeld und werden dadurch abgeschreckt. Selbiges ist mit den motorisierten Raffrollos und Holzjalousien des niederländischen Herstellers Jasno möglich - die Lamellen ändern per Timer automatisch ihre Position. Ein Sichtschutz ist allgemein vorteilhaft und hilft gegen ein Ausspähen der Wohnung. Die Innenfensterläden des Anbieters, auch Shutters genannt, sind zudem aufgrund ihrer Verarbeitung aus stabilen Holzelementen im geschlossenen Zustand nur zeitintensiv zu öffnen - alles, was lange dauert, schreckt Einbrecher ebenfalls ab.

Ein wirksames Mittel kann es auch sein, die Klingel abzustellen. Das verunsichert Einbrecher, legt es doch nahe, dass die Bewohner gerade nicht gestört werden wollen - ob für eine Ruhephase nach der Schichtarbeit oder bei Krankheit. Ebenfalls ist es empfehlenswert, das Haus bewohnt aussehen zu lassen. Eine Tasse auf dem Tisch mit einer aufgeschlagenen Zeitung oder umherliegendes Spielzeug kann hier schon helfen. Ein relativ neuer Einbruchschutz ist obendrein der sichere Umgang mit den sozialen Medien. Man sollte es vermeiden, auf Facebook, Instagram und Co. seine Abwesenheit anzukündigen. Auch Urlaubsbilder postet man hier bestenfalls erst nach der Rückkehr.