Elektrotechnik Reisch

Weiter auf Expansionskurs – Elektrotechnik Reisch sucht Mitarbeiter

Die Elektrotechnik Reisch ist ein junges, aufstrebendes Unternehmen in der Elektroinstallationsbranche. Seit Jahren sind wir ein kompetenter und zuverlässiger Partner von Privatkunden bis hin zu Industrieunternehmen. Unsere Kundendienstabteilung betreut unsere Kunden schnell, fachkundig und termintreu. Fort- und Weiterbildung unterstützen wir durch externe und interne Schulungen. Ein freundliches Betriebsklima und Firmenevents sind selbstverständlich. red  

Handwerker im Corona-Einsatz    

Wenn Handwerker die empfohlenen Hygieneregeln einhalten, gibt es kaum Gründe, die geplante Heizungssanierung oder turnusmäßige Wartungsarbeiten abzusagen. FOTO:ZVSHK/TXN
Wenn Handwerker die empfohlenen Hygieneregeln einhalten, gibt es kaum Gründe, die geplante Heizungssanierung oder turnusmäßige Wartungsarbeiten abzusagen. FOTO:ZVSHK/TXN
Nicht jeder kann während der Corona-Pandemie ins Home-Office wechseln. Handwerkerinnen und Handwerker beispielsweise müssen bei ihren Kunden weiter dafür sorgen, das alles funktioniert.

Das ist vor allem in der systemrelevanten Sanitär-,Heizungs- und Klimatechnik wichtig. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung gibt Empfehlungen, um das Ansteckungsrisiko für Kunden und Handwerker gering zu halten. Dazu Frank Ebisch vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK): „Wir empfehlen unseren Innungsbetrieben, die Hygienevorschriften akribisch einzuhalten. Wenn alle verantwortlich handeln, müssen anstehende Wartungs- und Sanierungsarbeiten nicht verschoben werden.“

Hier die wichtigsten Punkte, mit denen Handwerksbetriebe die Ansteckungsgefahr für Mitarbeiter und Kunden minimieren:

• Betriebe klären vor dem Termin, ob sich jemand in angeordneter häuslicher Isolierung befindet. Ein Arbeitseinsatz ist dann nur in Notfällen und in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt in Schutzkleidung möglich.

• Handwerker mit Atemwegsinfektionen oder Fieber bleiben der Arbeit fern.

• Grundlegende Hygieneregeln werden angeordnet und eingehalten: 1,5m Abstand, kein Handschlag, Husten/Niesen in die Armbeuge, regelmäßige Händereinigung, Berühren des Gesichts vermeiden, etc.

• Bei der Anfahrt zum Kunden sind möglichst wenige Personen in einem Fahrzeug. Im Idealfall finden Einzelanfahrten statt – notfalls im Privat-Pkw.

• Direkte Kundenkontakte auf ein Mindestmaß reduzieren, dabei immer ausreichend Abstand halten.

• In kleinen Räumen, die regelmäßig gelüftet werden sollten, arbeitet in der Regel nur eine Person.

• Hände regelmäßig gründlich mit Flüssigseife reinigen. Saubere Papierhandtücher verwenden.

• Handdesinfektionsmittel nutzen, falls es keine Waschmöglichkeit gibt. Wer eine geförderte Heizungssanierung plant oder seine Haustechnik warten lassen möchte, sollte sich mit dem Fachbetrieb vor Ort über die Hygienemaßnahmen im Rahmen der Arbeiten austauschen. txn

Pharmadienstleister Vetter

Bei Vetter in Ravensburg und Langenargen läuft auch in Corona-Zeiten die Produktion weiter. Am wichtigsten ist dafür, dass möglichst viele Mitarbeiter gesund bleiben. FOTO: VETTER
Bei Vetter in Ravensburg und Langenargen läuft auch in Corona-Zeiten die Produktion weiter. Am wichtigsten ist dafür, dass möglichst viele Mitarbeiter gesund bleiben. FOTO: VETTER
Wie ein Pharmadienstleister und systemrelevantes Unternehmen die Corona-Krise meistert und die Produktion am Laufen hält, um weiterhin Patienten mit lebensnotwendigen Medikamenten versorgen zu können.

Krebs, Alzheimer oder Multiple Sklerose nehmen keine Rücksicht auf das Coronavirus. Auch in diesen Zeiten müssen Patienten mit lebensnotwendigen Medikamenten versorgt werden. Deshalb lautet das oberste Gebot beim weltweit tätigen Pharmadienstleister Vetter in Ravensburg und Langenargen: Weiterhin stabil für Pharma- und Biotechunternehmen produzieren und somit die Lieferketten intakt halten. Die Gesundheit der eigenen Mitarbeiter hat dabei Priorität. Fallen sie aus, stehen die Linien still oder Qualitätsvorgaben können nicht mehr erfüllt werden. Denn bei Vetter arbeitet hochqualifiziertes und umfassend geschultes Fachpersonal, das nicht mal eben ersetzt werden kann.

Wenn die Geschäftsführer Thomas Otto und Peter Sölkner auf die letzten Monate zurückblicken, sind sie vor allem eines: richtig stolz auf ihre Belegschaft. „Wir schulden unseren Mitarbeitern ein ganz großes Dankeschön. Wir können uns zu 100 Prozent auf sie verlassen“, sagte Thomas Otto in einer Video-Botschaft an die rund 4 900 Beschäftigten. „Was die letzten Monate von der Mannschaft geleistet wurde, ist vorbildlich“, ergänzte Peter Sölkner, zugeschaltet aus dem Home-Office im kalifornischen San Francisco. Seit über zehn Jahren pendelt er regelmäßig einmal im Monat nach Ravensburg. Das fällt für eine Weile aus, selbstverständlich hält auch er sich an die angepassten Reise- und Besuchsbestimmungen der Firma. Der Betrieb bei Vetter funktioniert trotzdem.

Sehr früh fing das Familienunternehmen an, an den Standorten Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu ergreifen und die Mitarbeiter im Einklang mit der Aufrechterhaltung des Produktionsbetriebes bestmöglich zu schützen. Die Leitlinien des Robert-Kochs-Instituts stets im Blick, koordiniert eine eigens eingerichtete Pandemie-Koordinationsgruppe sämtliche Maßnahmen. Darin sind alle relevanten Abteilungen vertreten.

Innerhalb kürzester Zeit wurde Einiges auf die Beine gestellt: Angefangen von großzügigen Kinderbetreuungs-Regelungen über eine täglich besetzte Covid-19-Hotline für besorgte Mitarbeiter bis hin zu weniger Stühlen und Sitzen in Kantine und Werksbussen. Darüber hinaus wurde der Schichtübergang in der Produktion angepasst, um Ansammlungen von Mitarbeitern bestmöglich zu entzerren.

Gleichzeitig steht Vetter im engen Austausch mit seinen Kunden und hält sie über den Status der Produktion genauso wie über die Lieferketten auf dem Laufenden.

Thomas Otto denkt aufgrund der gut gefüllten Auftragsbücher bereits an die Zeit nach Corona. So hat sich die Geschäftsführung bewusst dafür entschieden, die aktuellen Baustellen weiterlaufen zu lassen – nicht nur, um die Lieferanten und deren Mitarbeiter zu unterstützen, sondern auch, um das geplante Wachstum bewältigen zu können.

Der Bedarf an Medikamenten weltweit steigt. Deswegen stellt Vetter weiter ein. Der Bewerbungsprozess wurde natürlich an die aktuelle Situation angepasst, läuft für die aktuell über hundert offenen Stellen ansonsten aber weiter. Zurzeit finden die ersten Tage der Einarbeitung für neue Mitarbeiter – das sogenannte Onboarding – eben anders als sonst statt.

Aus der Sicht von Peter Sölkner liegen noch einige anstrengende Monate nicht nur vor Vetter, sondern vor der ganzen Welt: „Wenn unsere Mitarbeiter das aber weiter so meistern wie bisher, bin ich überzeugt, dass wir auch in dieser schwierigen Zeit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit der Menschen weltweit leisten können.“ red

Systemrelevante Berufe

Auch Erzieher zählen zu den systemrelevanten Berufen. Foto: CB
Auch Erzieher zählen zu den systemrelevanten Berufen. Foto: CB
Derzeit hört und liest man viel über systemrelevante Berufe. Dabei handelt es sich um Berufe bzw. Berufsgruppen, die das Land während der Corona-Krise am Laufen halten.

Bei systemrelevanten Berufen wird vor allem von medizinischen Fachkräften und Pflegepersonal sowie von der Polizei oder Einzelhandelskräften gesprochen. Unbestritten leisten diese Menschen besonders in diesen Zeiten Außerordentliches.

Dabei zählen weitaus mehr Berufsgruppen zu jenen mit Systemrelevanz. Viele Bundesländer haben ihre Liste erweitert. Systemrelevante Berufsgruppen finden sich in vielen Bereichen: Energie, Wasserversorgung, Ernährung: z.B. Landwirt, Berufskraftfahrer, Verkäufer, bei Informationstechnik und Telekommunikation, Gesundheit, Finanzund Wirtschaftswesen, Transport und Verkehr, Medien, Staatliche Verwaltung: z.B. Polizei, Justizfachangestellte, Feuerwehr, in der Betreuung: z.B. Heilerziehungspfleger, Erzieher, Erzieher Jugend- und Heimerziehung. red/lan