Das perfekte Rad

Welches Pedelec sich am besten eignet, hängt von den individuellen Bedürfnissen ab. FOTO: DJD/BOSCH EBIKE SYSTEMS
Gerade in dieser schwierigen Zeit ist es hilfreich, an der frischen Luft den „Kopf freizuradeln“. Die Bewegung an der frischen Luft tut gut. Man kann für eine Weile auf andere Gedanken kommen und zugleich etwas für die körperliche Fitness tun.

Die Auswahl an Rädern ist groß, Fahrräder sind komplexe Objekte, für ein bequemes Radeln müssen die Einstellungen optimal passen. Vor dem Kauf eines neuen Rads sollte man sich deshalb im Fachhandel, derzeit telefonisch oder übers Internet, beraten lassen.

Auch wenn die Fahrradgeschäfte zur Zeit geschlossen haben, online oder telefonisch sind viele Händler erreichbar. Die Werkstätten dürfen geöffnet bleiben.

Darauf sollten Verbraucher beim Kauf ihres Pedelecs achten
  
Die Auswahl an Rädern ist groß. Lassen Sie sich telefonisch beraten. FOTO: DJD/HYPERVITAL/GETTY
Die Auswahl an Rädern ist groß. Lassen Sie sich telefonisch beraten. FOTO: DJD/HYPERVITAL/GETTY
Elektrofahrräder werden immer beliebter. Damit wächst auch das Angebot an Modellen in unterschiedlichsten Preisklassen. Nur welches Pedelec passt am besten zu den eigenen Bedürfnissen? Bevor Verbraucher eine Entscheidung treffen, sollten sie für sich einige grundlegende Fragen beantworten, vor allem zum Nutzungsverhalten, zur erwünschten Reichweite und zum vorhandenen Budget.

Geht es mit dem Elektrorad nur ab und an in den Biergarten - oder ist man jeden Tag eine Stunde unterwegs ins Büro? Fährt man sportlich in die Berge oder schwer beladen durch die Stadt? Die alltägliche Nutzung ist entscheidend für die Wahl des passenden Rads. Für den Stadtverkehr eignen sich Citybikes mit leichten Antriebssystemen und moderater Unterstützung. Wer regelmäßig seine Einkäufe erledigen oder die Kids in die Kita bringen möchte, fährt besser mit einem eCargobike. Sportliche Fahrer schätzen Trekkingoder Tourenräder inklusive dynamischem Antrieb. Für Pendler, die regelmäßig weite Strecken zurücklegen, eignen sich S-Pedelecs mit einer Unterstützung bis zu 45 Stundenkilometern. Wer gerne auf dem Trail fährt und dafür einen agilen Antrieb benötigt, liegt mit eMountainbikes richtig. Die Reichweite des Energiespenders ist ebenfalls ein wichtiger Faktor. Für kurze Wege in der Stadt reicht ein kleiner, leichter Akku. Hersteller wie z.B. Bosch bieten Energiespeicher mit unterschiedlichen Kapazitäten zwischen 300 und 625 Wattstunden, als Rahmenakku, Gepäckträgerakku oder auch integriert. djd/lan
  

C-Biker Bodensee-Oberschwaben

Philipp Baur Foto: privat
Philipp Baur Foto: privat
Seit 19 Jahren findet in Richlisreute bei Schlier am letzten Juniwochenende der C-Biker Motorradfahrer-Gottesdienst statt. Dieser wird aktiv mitgestaltet von den C-Bikern Bodensee-Oberschwaben. Teammitglied Philipp Baur beantwortet dazu einige Fragen.

Herr Baur, was genau sind die C-Biker Bodensee-Oberschwaben?

Wir sind ganz normale Motorradfahrer. Die C-Biker sind ein freier Club mit losen Zusammenkünften, überzeugte Christen, und wir haben das Hobby Motorradfahren. Von den rund fünfzig Bikern gehören etwa 20 zum harten Kern. Es gibt ein Leitungsteam mit aktuell acht Personen, die alle gleichberechtigt sind. Hier kann sich jeder nach seiner Begabung und seinen Fähigkeiten einbringen. Sei es sein Organisationstalent, IT-Kenntnisse, das Tourenplanen oder als Tourguide.

Was macht dieser Club?

Regelmäßige Ausfahrten stehen auf dem Programm. Wir treffen uns einmal monatlich zum Stammtisch und reden über Gott und die Welt. Es ist ein offener Stammtisch, jeden ersten Donnerstag im Monat im Sportheim Oberzell ab 19.30 Uhr, zu dem jeder herzlich eingeladen ist. Derzeit ist der Stammtisch natürlich ausgesetzt. Wir organisieren Motorradfahrsicherheitstrainings und einmal im Jahr unser Sommerfest. Ein Highlight ist der Motorradfahrer-Gottesdienst auf grüner Wiese in Richlisreute, zwischen Schlier und Waldburg. Familie Kreh ist sehr wohlwollend und stellt uns das Gelände zur Verfügung. In diesem Jahr ist der Gottesdienst am Sonntag, 28. Juni um 10 Uhr geplant. Wir hoffen, dass dies bis dahin möglich ist. Da kommen abwechselnd Prediger, oft aus der Bikerszene, in diesem Jahr der Präsi vom Biker Club CMA. Die Themen sind sehr lebensnah, von Bikern für Biker, sodass ein Bezug da ist. Der lebendige und kurzweilige Gottesdienst, unterstützt durch eine Musik-Band, dauert etwa eine Stunde. Bevor es dann zu einer gemeinsamen Ausfahrt durch das Allgäuer Hinterland geht, ist fürs leibliche Wohl gesorgt. Mit den Spenden, die wir sammeln, unterstützen wir schon viele Jahre als soziales Projekt die Äthiopienhilfe e.V. Tettnang. Jeder ist herzlich eingeladen. Da kommen auch Nachbarn, Leute aus umliegenden Gemeinden, Familienmitglieder, Freunde. Egal wie die Leute kommen, mit Motorrad, Fahrrad, Auto oder zu Fuß. VON ROSA LANER

www.c-biker.de