Wir sind für Sie da

Liebe Leserinnen und Leser,

Foto: unsplash Sonderveröffentlichung
auch in Laupheim und Umgebung sind die Auswirkungen der Corona-Krise deutlich zu spüren und führen zu massiven Einschränkungen. Aber es hat sich gezeigt, dass die Solidarität unter den Menschen riesig ist. Auch die Schwäbische Zeitung möchte dafür sorgen, dass Sie weiterhin gut über die aktuellen Geschehnisse informiert sind und Sie täglich auf dem Laufenden halten.

Zudem ist es uns ein wichtiges Anliegen den regionalen Handel von gestern, heute und morgen zu stärken und zu unterstützen.

Geschäfte, die nicht der Grundversorgung mit Waren des alltäglichen Bedarfs dienen, mussten Mitte letzter der Woche wegen der Corona-Krise den Betrieb schließen. Uneingeschränkt geöffnet haben nur noch Lebensmittel- und Tierfuttergeschäfte, Banken, Postfilialen oder Tankstellen. Friseursalons durften bis zuletzt ihre Kunden noch bedienen, nun müssen auch sie, ebenso, wie Massagepraxen oder Kosmetikstudios nach der Vereinbarung, auf die sich Bund und Länder am Sonntag geeinigt haben, ihre Geschäfte geschlossen halten. Ein besonderes Anliegen ist Harald Remane, Vorsitzender der Werbegemeinschaft „Treffpunkt Laupheim“ darauf hinzuweisen, dass alle Betriebe telefonisch oder online erreichbar sind. „Wir dürfen unsere Geschäfte zwar nicht mehr geöffnet halten, aber im Hintergrund wird gearbeitet. Die Menschen können gerne anrufen und Bestellungen aufgeben.“ Hier werde auch kommuniziert, wie die Ware abgeholt und bezahlt werden kann, ohne gegen die Kontaktbeschränkungen zu verstoßen. „Die Treffpunktgemeinschaft möchte auch angesichts der Corona-Krise zeigen, dass sie eine Solidargemeinschaft ist,“ sagt Harry Remane. „Wir möchten für unsere Kunden da sein und hoffen auch auf deren die Solidarität und dass sie uns treu bleiben. Es ist unser oberstes Gebot auch angesichts aller Einschränkungen noch weiterhin verkaufen zu können, so dass es den Handel und die Gastronomie auch nach der Krise in Laupheim noch gibt. Wie so eine Stadt aussehen kann, wenn es keinen Handel und keine Gastronomie mehr gibt, das ist im Moment am besten zu sehen.“ Allgemein wünscht sich Harry Remane, dass alle sich solidarisch zeigen und soziale Kontakte, so wie von Bund und Ländern gefordert, einschränken, um so eine Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Dennoch findet er es aber wichtig im Rahmen der Regeln sich regelmäßig an der frischen Luft zu bewegen, um das Immunsystem zu stärken und hoffentlich gesund zu bleiben.


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Welcher Service von welchem Geschäft oder Restaurant angeboten wird, ist auf den jeweiligen Homepages, auf Instagram oder Facebook, auch der Facebook-Seite der Werbegemeinschaft „Treffpunkt Laupheim“ und sonstigen Social Media Kanälen zu ersehen.

Regelungen von Bund und Länder:

Treffen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit werden für mindestens zwei Wochen verboten, um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Auf die drastischen Kontaktbeschränkungen hatten sich Bund und Länder am Sonntagnachmittag geeinigt. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat anschließend bei einer Pressekonferenz angemerkt, dabei handle es sich um Regeln, nicht um Empfehlungen. Die Polizei werde auf ihre Einhaltung achten. „Es ist das Allerwichtigste, dass die Abstandsregeln eingehalten werden“, sagte sie. „Bitte ziehen Sie alle mit. Zeigen Sie Vernunft und Herz“, appellierte sie weiter.

I. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

II. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Meter einzuhalten.

III. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

IV. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben weiter möglich.

V. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage inakzeptabel.

VI. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

VII. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

VIII. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.

IX. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.

Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.