Tipps für einen blühenden Garten

Bunte Beete, ein grüner Rasen und blühende Obstbäume – jetzt freuen sich die Leute auf die schöne Jahreszeit. FOTOS: TOOM/AKZ-O
Wenn die Tage heller werden, freut sich mancher Gartenbesitzer schon darauf, tatkräftig im Garten zu werkeln und die ersten Sonnenstunden an der frischen Luft zu genießen.

Wer bei der Frühlingspflege ein paar Tipps beachtet, macht aus dem eigenen Grün nicht nur eine schöne Naturoase, sondern tut gleichzeitig der Natur etwas Gutes.

Viele Zierpflanzen müssen im Frühjahr beschnitten werden. Dazu zählen Ziergräser und sommerblühende Obstbäume. Auch bei Pflanzen wie Chrysanthemen oder Winterkirschen, die erst im Spätsommer oder Winter aufblühen, kann jetzt die Gartenschere angesetzt werden. Oft garantiert ein starker Beschnitt eine reichhaltige Blüte.

Natürlich gärtnern
 
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Wer natürlich gärtnern möchte, findet eine vielfältige Auswahl geeigneter Pflanzen, Sämereien und Gehölze in Bio-Qualität. Beerensträucher wie Himbeeren, Stachel- oder Johannisbeeren können im Topf ganzjährig gepflanzt werden. An sonnigen und windgeschützten Plätzen gedeihen sie am besten. Hierbei sollte man darauf achten, sie mit entsprechendem Abstand voneinander zu pflanzen. Belohnt wird der Hobbygärtner später mit einer leckeren und vitaminreichen Ernte.

Für einen intensiven Duft im Garten sorgen vor allem Rosen. Sie sind außerdem wichtige Pollenspender. Je länger die Blütezeit ist, desto wertvoller sind sie für Insekten. Besonders insektenfreundlich sind dabei nicht gefüllte Sorten.

Die Wahl der richtigen Erde schont die Umwelt. Zusätzlich kann der Gärtner darauf achten, dass seine Obst- und Gemüsepflanzen auf natürlicher Basis gut und gesund wachsen. Bei Neupflanzungen bietet sich auch torffreie Erde an. Denn was viele nicht wissen: Beim Abbau von Torf werden hohe Mengen an CO2 freigesetzt.

Übrigens: Gehölze mit üppiger Blatt- oder Nadelfülle, beispielsweise Kirschlorbeer und Heckenkoniferen, eignen sich für klimabewusstes Gärtnern besonders gut. akz-o

Hobbygärtnerstammtisch jeden Mittwochnachmittag

Für Pflanzenfreunde, Gartenbesitzer und Balkongärtner entstehen immer wieder neue Fragen zur Optimierung, zu Wachstumsstörungen, Dünger- und Ernährungsproblemen, Bodenbeschaffenheit, Klimazonen, Pilz- und Schädlingsbefall. Beim Hobbygärtnerstammtisch tauschen sich die Pflanzenfreunde über die innere Uhr der Pflanzenwelt aus, wie Pflanzen fühlen, wie sie reagieren und wie der Mensch ihre Reaktion erkennt, um Ertragssteigerungen herauszuholen. Das Wunder der Keimung und vieles mehr sind Gesprächsthemen. Eingeladen sind alle, die sich angesprochen fühlen, in Stammtischrunde Tipps aufnehmen und beitragen wollen und auch nette Pflanzenfreundinnen und Pflanzenfreunde kennenlernen wollen.

Mitgebracht werden können eine Erdprobe (eine Handvoll aus 20 cm Tiefe im Plastikbeutel) zum Test auf pH-Wert und EC-Wert, Blätter von Pflanzen bzw. Fotos, Notizblock.

Jeden Mittwoch um 14 Uhr im Fleischer-Garten-Center-Restaurant in Grünkraut. red

Wurzelnackt

Obstbäume werden meistens als wurzelnackte Pflanzen verkauft. Gartenexpertin Heidi Rix von der Gartenbaumschule Müller erklärt hierzu: „Wurzelnackt bedeutet - der Baum wird aus der Erde genommen und kommt mit der nackten Wurzel in den Hausgarten. Ohne Topf und ohne Erdballen. Wird eine Pflanze wurzelnackt gepflanzt, ist es wichtig, dass der Baum noch keine vollen Blätter hat beim Verpflanzen. Der Vorteil an wurzelnackten Obstbäumen ist, dass diese schnell neue Feinwurzeln bilden, sobald sie in der Erde sind.“ red/lan