Ein guter Start

Lieber das Werkzeug schwingen, als in den Bürostuhl. FOTO: MONKEY BUSINESS IMAGES
In Deutschland kümmern sich rund fünf Millionen Handwerker und Handwerkerinnen um die verschiedensten Technikbelange.
    
Vom tropfenden Wasserhahn, über Gartenneugestaltung bis hin zu durchgebrannten Sicherungen. Mit handwerklichem Geschick und viel Know-How schwingen Gesellen, Meister und Lehrlinge täglich ihr Werkzeug. Wer sich für eine Ausbildung im Handwerk interessiert sollte folgende Voraussetzungen mitbringen: ein solides technisches Verständnis, Sorgfalt und viel praktisches Geschick. Bei allem weiteren stehen Lehrbetriebe wie Mailänder Bauunternehmen, Elektro Jerg, Wagner Gärten, Hans Fuchs Bauunternehmen, Virngrundbäcker, Wolfgang Seibold Bad und Heizung, Robert King Stuckateurbetrieb GmbH, Hermann Fuchs Bauunternehmen und Bauflaschnerei Winter, ihren Auszubildenden tatkräftig zur Seite. SF

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Die Auszubildende Madeleine wird Maurerin.
FOTO: MAILÄNDER
Nur Männer erlernen handwerkliche Berufe? Schnee von gestern – auch Frauen starten ihre Karriere im Handwerk. Eine angehende Maurerin erklärt wieso sie sich für die Ausbildung entschieden hat.

EBNAT - Hallo, ich bin Madeleine und mache eine Ausbildung zur Maurerin bei der Firma Mailänder.

Der Begriff „Maurer“ ist eigentlich etwas verwirrend, da dieser Beruf und auch die Ausbildung so viel mehr beinhaltet als das Mauern.

Angefangen vom Schalen, über Eisenbinden, Betonieren und sogar Verputzen werden hier erlernt. Sowie das richtige Lesen eines Plans oder das Vermessen mit Tablet und Tachymeter durfte ich schon kennenlernen. Besonderen Spaß macht mir das Bedienen der verschiedenen Baugeräte wie Stapler, Radlader und Bagger. Wissen und Können werden in unserem Betrieb mit Begeisterung weitervermittelt. Zusätzlich zu Präventionsschulungen und Erste-Hilfe-Kursen, gibt es auch Aktionen wie Kochkurse, Bowling und Stadionführungen. Ich habe mich bewusst für die Ausbildung in einem mittelständischen Unternehmen entschieden, um einen möglichst breitgefächerten Einblick zu erhalten. Denn die Bauprojekte gehen von Ein- und Mehrfamilienhäuser über Hallen- und Firmengebäude, bis hin zu speziellen Maschinenbetten für Industriebetriebe.

Es ist ein tolles Gefühl zu sehen, wie sich ein Projekt von Tag zu Tag weiter entwickelt und es nach Jahren noch voller Stolz begutachten werden kann.

Das Handwerk ist heute gefragter denn je und es stehen zur Weiterbildung alle Türen offen. Sei es als Polier, Bautechniker und Meister oder wie ich, als Studentin zum Bauingenieur Plus. Einfach ein Beruf mit Zukunft. MAILÄNDER BAUUNTERNEHMEN