Gute Wärmedämmung und hohe Sicherheit

Moderne Fenster können die Energiebilanz eines Hauses verbessern. FOTO: NESTOR BACHMANN
Fenster und Türen zählen zu den sensibelsten Bereichen eines Hauses. Dabei sind einige wichtige Punkte zu beachten. Zunächst ein Blick auf die Tür:

REGION - Wer eine neue Haustür kaufen will, findet ein riesiges Angebot in allen möglichen Stilrichtungen, Materialien und Preisklassen vor: vom schlichten, preisgünstigen Kunststoffmodell über historisch anmutende Holztüren bis zur modernen Designertür in Aluminium und Glas. Entscheidende Kaufkriterien sollten aber die „inneren Werte“ der Tür sein, die Sicherheit und Wärmeschutz gewährleisten. Was zeichnet eine „richtige“ Haustür aus?
   
Sehen schick aus und sind in vielen Variationen zu haben: Haustüren. FOTO: DJD/
Sehen schick aus und sind in vielen Variationen zu haben: Haustüren. FOTO: DJD/
Zu den Qualitätskriterien von Haustüren gehören Stabilität, Langlebigkeit, Widerstandsfähigkeit gegen Witterungseinflüsse, Wärmeschutz und Einbruchhemmung. Die Mindestanforderungen dafür legt die Produktnorm DIN EN 14351-1 fest. Qualitativ hochwertige Türen lassen sich aus allen gängigen Materialien oder Materialkombinationen herstellen.

Beim Kauf einer neuen Haustür sollten Immobilienbesitzer auf die Widerstandsklasse nach der europäischen Prüfnorm DIN V ENV 1627 achten. Einbruchhemmende Türen werden in sechs Widerstandsklassen (RC 1 – RC 6) eingeteilt. Diese Einteilung ist mit der bis September 2011 gültigen Klassifizierung WK 1 bis WK 6 identisch. RC bedeutet schließlich nichts anderes als Resistance Class, zu Deutsch Widerstandsklasse.

RC1 stellt die niedrigste, RC6 die höchste Sicherheitsstufe dar. Für Privathaushalte empfiehlt die Polizei Türen der Sicherheitsklassen RC2 oder RC3. Neben der Optik und der fortschrittlichen Sicherheit vollbringen zeitgemäße Haustüren auch beim Energiesparen Höchstleistungen.
   
Neue Fenster verändern die Optik des Hauses. FOTO: VFF BAYERWALD
Neue Fenster verändern die Optik des Hauses. FOTO: VFF BAYERWALD
Mehrere Dichtungsebenen und eine Einbautiefe ab 7,5 Zentimetern erbringen sehr gute Dämmwerte. Haustüren aus Aluminium- oder Edelstahlkomponenten besitzen für eine gute Wärmedämmung thermisch getrennte Profile oder Füllungen mit Polyurethan-Schaum. Einsätze aus Wärmedämmglas runden die perfekte Energiespartür ab.

Neben dem attraktiven Äußeren, der Energieeinsparung und der Erhöhung des Komforts sind moderne Haustüren mit passender Ausstattung auch viel sicherer, als ältere Exemplare. Außerdem sollte sie unbedingt nach der Anleitung des Türenherstellers montiert werden – am besten vom Fachman.

Fenster – und damit auch der Fensterrahmen – sind dauerhaft der Witterung und anderen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Daher müssen die Materialien, die zum Fensterbau eingesetzt werden, eine hohe Robustheit aufweisen. Es gibt verschiedene Materialvarianten, die die richtigen Eigenschaften mitbringen. So hat der Modernisierer oder Bauherr bei der Entscheidung für das Material die Qual der Wahl.

Die klassischen Fenstermaterialien sind Holz, Aluminium oder Kunststoff.Helle, Lichte Wohnräume – ein solches Ambiente entsteht, wenn die Fenster des Hauses ausreichend groß bemessen sind. Moderne Bauelemente können dabei allerdings noch weit mehr, als nur Licht hereinzulassen und eine Sichtverbindung nach außen herzustellen. Sie sind ein wichtiger Faktor für den Wärme-, Schall- und Einbruchschutz.

Fensterle Beton- und Fertigteilwerk GmbH

Vor allem im Bereich der Energieeffizienz hat sich in den vergangenen beiden Jahrzehnten entscheidendes getan.

Heute sorgen moderne Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasungen dafür, dass die wertvolle Heizenergie im Haus bleit. Ein Fenstertausch sollte daher bei jedem bestehenden Gebäude in Betracht gezogen werden, dessen Fenster vor 1995 eingebaut wurden.