Neue Gründer braucht das Land

Foto: Max-Martin W. Deinhard
Seit über 18 Jahren bietet das StarterCenter der IHK Ulm umfassende Unterstützung zur Förderung von Unternehmensgründungen, beispielsweise mit dem jährlichen Gründertag.

„Unser StarterCenter macht den Start in die Selbständigkeit einfacher. Es ist der am häufigsten genutzte Ansprechpartner bei Existenzgründungen in der Region“, sagt Max-Martin W. Deinhard, Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm.

Unterstützung aus einer Hand

Gründungsinteressierte bekommen ohne umständliche Recherchen einen Gründerservice aus einer Hand – von der Erstauskunft über Gründerseminare bis zu Intensivberatungen und Stellungnahmen für Förderanträge. Für Gründungen im Nebenerwerb gibt es monatlich einen speziellen Infonachmittag. Um innovative Startups aus dem Hochschulbereich zu fördern, kooperiert die IHK Ulm im Gründerverbund und im Projekt Accelerate!SÜD mit der Universität und der Technischen Hochschule Ulm und der Hochschule Biberach.

StarterCenter ist auch Ansprechpartner nach der Gründung

Auch nach erfolgter Gründung betreut das StarterCenter die Unternehmen weiterhin. Der Service der Abteilung wurde seit ihrem Bestehen entsprechend der Bedürfnisse junger Unternehmen sukzessive erweitert. Im Veranstaltungskalender des StarterCenters finden sich z. B. jährlich der Marketingtag und die Visitenkartenparty. Monatlich gibt es Internet-Fachberatungen, bei der Fragen zur Internetnutzung wie beispielsweise Erstellung einer Webseite oder Online-Marketing beantwortet werden sowie Finanzierungssprechtage und einen Sprechtag für Freiberufler/innen.

Internet-Angebote für Existenzgründer/innen

Intensiv genutzt wird zudem das Internetportal der Gründungswerkstatt Ulm, das unter „www.gruendungswerkstatt-baden-wuerttemberg.de“ die Möglichkeit bietet, einen Businessplan online zu erstellen.

Das Programm: des Gründertages 2020

13.30 Uhr
• Begrüßung – Jonas Pürckhauer, Mitglied der Geschäftsleitung IHK Ulm
• Einführung: TFU – das Startup- und Innovationszentrum der Region Ulm/Neu-Ulm

13.40 Uhr:
• Vortrag 1: Marketing mit kleinem Budget
• Vortrag 1.1 Von der Idee zum kundenzentrierten Geschäftsmodell
• Vortrag 2: Die richtige soziale Absicherung für Krankheit, Pflege, Unfall; Rentenversicherung

14.45 Uhr:
• Start-up BW Elevator Pitch 16.35 Uhr
• Vortrag 3: Steuern für Gründerinnen und Gründer und Selbstständige
• Vortrag 4: Finanzierung mit Förderprogrammen

17.40 Uhr
• Vortrag 5: Der Businessplan – die Grundlage jeder Existenzgründung
• Vortrag 6: Starthilfen für Gründer/innen und Jungunternehmer/innen: Gründungszuschuss
• Coachingförderung, Mikrokredite

19.00 Uhr
• Ende der Veranstaltung

Erfolgreicher Start: Gründertag 2020 – der Treffpunkt für Existenzgründer/innen

Das Team des StarterCenters der IHK Ulm: Nadine Sommer, Michael Reichert und Jutta Peschel (v.l.) 
Das Team des StarterCenters der IHK Ulm: Nadine Sommer, Michael Reichert und Jutta Peschel (v.l.) 
Beim 18. Gründertag der IHK Ulm am 7. Februar können sich Gründerinnen und Gründer umfassend über den Weg in die Selbständigkeit informieren.

„Eine gute Geschäftsidee allein ist noch keine Garantie für den Erfolg. Wer mit dem eigenen Unternehmen starten will, sollte sich vorher gründlich informieren“, empfiehlt Michael Reichert, Leiter des Starter-Centers der IHK Ulm, denn: „Gut beratene Gründer sind erfolgreicher.“

Damit der Start gelingt

Der jährliche Gründertag der IHK Ulm ist die zentrale Informationsveranstaltung für Existenzgründer/innen und junge Unternehmen. In sieben Vorträgen vermitteln Referentinnen und Referenten praxisnahe Informationen zur Gründung.

Fragen zur Existenzgründung beantworten neben den Beraterinnen und Beratern der IHK auch die Expertinnen und Experten von AOK, Volksbank Ulm-Biberach eG, ifex und L-Bank sowie die Steuerberaterin Kerstin Süß und der Coach für Business Model Innovation Sebastian Almer. In den Kommunikationspausen können zudem Kontakte zu anderen Gründerinnen und Gründern geknüpft werden.

Start-up BW Elevator Pitch: Baden-Württemberg sucht die besten Gründerinnen und Gründer

Neue Gründer braucht das Land Image 1
Zehn Gründerinnen und Gründer und junge Unternehmen haben beim Elevator Pitch die Chance, innerhalb von drei Minuten mit einer prägnanten Kurzpräsentation ihrer Geschäftsidee eine Jury und das Publikum zu überzeugen.

Start-up BW, die ehemalige Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge (ifex) des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hat zum siebten Mal die erfolgreiche Wettbewerbsreihe „Start-up BW Elevator Pitch“ gestartet. Beim Gründertag 2020 findet der „Regional Cup Ulm“ statt. Als lokale Partner sind neben der IHK Ulm der Gründerverbund Ulm (Universität, Hochschule und IHK), die Handwerkskammer Ulm und die TFU mit dabei.

Die Siegerin/der Sieger erhält ein Preisgeld von 500 Euro und qualifiziert sich für das Landesfinale im Juni, bei dem es bis zu 3000 Euro zu gewinnen gibt. Die zweitplatzierte Geschäftsidee gewinnt 300 Euro und die drittplatzierte 200 Euro.

Startup-Region Ulm: IHK Ulm initiiert Community für Start-ups

Die „Startup-Region Ulm“ wurde als Initiative der IHK Ulm ins Leben gerufen und hat sich schnell zu einer Community mit regelmäßigen Treffen sowie Aktivitäten entwickelt. Neben den realen Treffen, bei denen Firmenbesichtigungen, Fachvorträge und Pitches im Mittelpunkt sind, steht der Community zudem eine Onlineplattform zur Verfügung.

Auf www.startup-region-ulm.de können Startups und Unternehmen Profi le anlegen sowie Termine, Veranstaltungen und Angebote teilen.

Gründergrillen in der Au

Auch gab es im vergangenen Jahr das erste Gründergrillen in der Friedrichsau, zu dem sich 30 Gründungsinteressierte, Gründerinnen und Gründer bei bestem Wetter getro en haben. Bei Bier, Cola und Würstchen wurden Erfahrungen austauscht, Geschäftsideen erklärt und genetzwerkt.

Interessierte an der StartupSzene und Gründer in den Startlöchern konnten ein bisschen Gründerluft schnuppern. Jungunternehmer, die bereits erste Erfahrungen mit dem Markt, mit Investoren, mit Fördermitteln und mit ihrem Unternehmensaufbau gesammelt haben, berichteten in kurzen Präsentationen über sich, über Fallstricke und Erfolge. Mit Roter und Getränk bewanet ging der unkomplizierte Austausch der Startup-Community dann noch bis in die Dunkelheit. Natürlich spielte aber auch beim Grillen das Thema Startup eine Rolle. Denn der genutzte mobile und indirekte Edelstahlgrill ist made in Ulm und wurde vom Projekt Drago entwickelt.

Benjamin Geywitz hat mit dieser Idee auch schon die Jury beim Regionalcup des Start-up BW Elevatorpitch begeistert. Der Grill bestand auch den Praxistest beim Gründergrillen . .