5. Großes Narrentreffen

Die Lauteracher Narren freuen sich auf den großen Umzug und viele närrische Gäste. FOTO: OH
Alle fünf Jahre verwandelt sich Lauterach in ein Narrennest. Am Sonntag, 19. Januar, ist es wieder soweit. Dann feiern Schnegga und Wolfsdalbära das 25-jährige Bestehen des Lauteracher Fasnetsvereins mit dem 5. Großen Narrentreffen. Ab 13.30 Uhr werden mehr als 3000 Narren und närrische Musiker in 56 Gruppen durch Lauterach ziehen.

LAUTERACH - Wenn am Sonntag, 19. Januar, wieder lautstark die Narrenrufe „Schnegga - Raus“ und „Wolfsdal - Bära“ durch Lauterach schallen, werden Narrenscharen das sonst so idyllische Dorf in eine echtes Narrennest verwandeln. In 56 Gruppen haben sich Narrenzünfte und närrische Musiker angekündigt, um den Lauteracher Narren zum 25. Geburtstag ihres Fasnetsvereins zu gratulieren, beim Großen Narrentreffen ihre närrischen Visitenkarten abzugeben und den Lauteracher Schnegga und Wolfsdalbära ihre närrische Aufwartung zu machen. Los geht das närrische Treiben in den Lauteracher Straßen um 13.30 Uhr. Dann werden der Musikverein aus dem benachbarten Mundingen und die gastgebenden Lauteracher Narren gemeinsam mit den Kindern aus der Grundschule und dem Kindergarten den närrischen Gaudiwurm aus mehr als 3000 Narren und Musikern anführen.

Bevor sich der bunte Narrenumzug am Sonntagnachmittag in Bewegung setzt, beginnt der große Lauteracher Narrentag um 10 Uhr mit dem Zunftmeisterempfang in der Lautertalhalle.

Weil die Lauteracher Schnegga und Wolfsdalbära seit dem vergangenen Jahr Mitglied der Vereinigung Freier Oberschwäbsicher Narrenzünfte VFON sind, geben sich zahlreiche Ringzünfte die Narrenehre. Beim Großen Narrentreffen in Lauterach sind „Heckaschmecker“ aus Ehestetten, Katzen aus Gamertingen, „Hülaschalpper“ aus Steinhilben, „der Haidro und die Nachtfrau Lilith“ aus Haid-Bogenweiler-Sießen und „d’Holzstöckler“ aus Staig zu erleben. Außerdem werden die VFON-Zünfte aus Unlingen, Zwiefalten, Hayingen, Ittenhausen und Marbach die Zuschauer mit ihren Narrenrufen grüßen.

Mehr als 3000 Narren kommen in 56 Gruppen

Im ersten Umzugsdrittel geben sich die Narrenzünfte der VG Munderkingen ein närrisches Stelldichein. Dann wird der Hokama mit seinen Altlacha-Hexa und Schopfboale aus Untermarchtal kommen, Spittlnarren, auch eine Mitgliedszunft der VFON, reisen aus Munderkingen an und unter den Klängen des Obermarchtaler Fanfarenzugs werden Klosterklemmer, Turmfratzen, Fledermäuse und der Schlossgeist durch Lauterach ziehen. Auch die Obermarchtaler „Schnäddrakischta“ lässt sich das Lauteracher Narrentreffen nicht entgehen. Aus Emerkingen grüßen Fetzasprenger und Dura-Hexa, aus Rottenacker kommen Molochen und Babelesbuaba, aus Unterstadion der Gruppe der Gausweiber und aus Oberstadion Wenk’l-Fratza und Schloßberghexa.

Für närrische Klänge sorgt zwischendurch der Musikverein aus Dächingen und aus der Region werden Granheimer Deichuschla, Kirchener Bürgeleshexa, Kirchbierlinger Riaddeiffl, Nasgenstadter Tschembala und Nesselweiber, Griesinger Druden und Dettinger Brugga-Goischdr den Lauteracher Narren zum 25. Geburtstag gratulieren. Mit dabei sind Wassergeister und Rauhried-Weibla aus Ersingen, die Narrengesellschaft aus Oberdischingen, Wallental-Hexa aus Öpfingen und Höllgraba-Hexa aus Gamerschwang.

Wenn das Spektakel in den Straßen vorüber ist, wird der Narrentag aber noch lange nicht zu Ende sein. „Dann steigt die Narrenparty rings um die Lautertalhalle“, sagt Vize-Zunftmeisterin Carmen Burger. „Gefeiert wird in der Halle, im großen Zelt und in unserem Fasnetsschuppen“. „Wir freuen uns, dass so viele Zünfte unserer Einladung gefolgt sind“, sagt die Vize-Zunftmeisterin und betont: „Ohne unsere engagierten Mitglieder und die vielen Helfer wären die rund 1500 nötigen Arbeitsstunden gar nicht zu stemmen“. Karl-Heinz Burghart