Bald beginnt der 33. Ehinger Weihnachtsmarkt

Der Ehinger Weihnachtsmarkt hat wieder viel zu bieten.
Am Freitag, 13. Dezember, ist es wieder soweit: Dann wird der 33. Ehinger Weihnachtsmarkt seine Pforten öffnen. Die feierliche Eröffnung des stimmungsvollen Traditionsmarkts im Ehinger Stadtzentrum wird wieder Oberbürgermeister Alexander Baumann am Freitag um 17.30 Uhr übernehmen. Danach ist das Singspiel „Das Geheimnis der Weihnachtswichtel“ zu sehen.

EHINGEN - Auch in diesem Jahr haben sich die Verantwortlichen der Stadt Ehingen wieder ein besonderes, abwechslungsreiches und umfangreiches Programm für den Ehinger Weihnachtsmarkt einfallen lassen.
   
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An den zehn Weihnachtsmarkt-Tagen warten wieder mehr als 70 Aufführungen und Auftritte verschiedenster Gruppen und Interpreten auf die Besucher des 33. Weihnachtsmarkts, die für jeden Geschmack etwas bieten. Traditionell reicht das Angebot von Musikkapellen und Chören über Kindergärten und Vereine, Stadtführungen und Vorlesestunden bis zum Nachtwächter, der jeden Abend zur Heimkehr ruft. Am frühen Freitagabend wird Oberbürgermeister Alexander Baumann um 17.30 Uhr den 33. Ehinger Weihnachtsmarkt eröffnen. Nach einem Trompetensignal von Corinna Weber und Anna Maria Frankenhauser von den Musikvereinen aus Kirchbierlingen und Emerkingen, dürfen sich die Besucher auf das Singspiel „Das Geheimnis der Weihnachtswichtel“ freuen. Dann sind die „SchmieKo-Kids“ auf der Bühne zu erleben, die musikalisch von Ulrich Kruspel begleitet werden. Die Zuschauer werden erfahren, dass die Wichtel das Weihnachtsfest genauso lieben wie die Menschen. Auch für Wichtel ist Weihnachten das schönste Fest im Jahr. Und bisher haben die Menschen den Wichteln jedes Jahr Geschenke zu Weihnachten gemacht, um sich für die Hilfe der kleinen Kobolde das ganze Jahr über zu bedanken.

Aber in diesem Jahr sehen die Wichtel voraus, dass die Menschen ihre Geschenke diesmal vergessen werden. Welchen Plan die Wichtel haben, um ihr Weihnachtsfest doch noch wie gewohnt feiern zudürfen, können die Zuschauer auf der Showbühne des Ehinger Weihnachtsmarkts am Eröffnungsabend erfahren.

Am Freitag, dem Eröffnungstag des 33. Weihnachtsmarkts, werden der Nikolaus und sein Knecht Ruprecht gemeinsam mit den Wichteln kleine Geschenke an die Kinder verteilen. Und die beiden Esel Gomez und Mona werden sich auch in diesem Jahr wieder über Streicheleinheiten der Kinder freuen. Ab 18.15 Uhr wird die Ehinger Stadtkapelle, unter der Leitung von Frank Zacher, für konzertante Unterhaltung der Besucher des Weihnachtsmarkts sorgen und ab 19.30 Uhr singt „Soko Vokale“, also der Polizeichor aus Ulm unter der Leitung von Jens Blockwitz, auf der Bühne des Weihnachtsmarkts.

Und weil am Freitag, 13. Dezember, zur Eröffnung des Weihnachtsmarkts traditionell zu Beginn der lange Marktabend steigt, wird der Ehinger Nachtwächter am Freitagabend erst um 21 Uhr in sein Horn blasen, um die Gäste zur Heimkehr aufzufordern. Am Samstag, 14. Dezember, geht das bunte Weihnachtsmarkt-Programm um 15 Uhr weiter. Dann wird „Ernie’s Banjo Ensemble“ auf der Showbühne des Ehinger Weihnachtsmarkts gut gemachten New Orleans Jazz abliefern. Dirigent Hannes Färber wird mit seinen Musikerinnen und Musikern aus dem Musikverein Rißtissen ab 16.30 Uhr für Blasmusik sorgen und ab 18.30 Uhr gibt’s böhmisch-mährische Unterhaltungsmusik von den „Ehgnerländern“ unter der Leitung von Matthias Schrade. Um 20 Uhr kommt der Nachtwächter wieder zum Weihnachtsmarkt um den zweiten Markttag pünktlich zu beenden. Karl-Heinz Burghart
  

Hingehen

Der 33. Ehinger Weihnachtsmarkt kann vom 13. bis 22. Dezember besucht werden. Am Eröffnungstag haben die Verkaufsstände bis 21 Uhr, sonst täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Mehr Infos gibt’s im Internet unter www.ehingen.de.
  

Die Weihnachtstrucker holen die Pakete im Alb-Donau-Center ab

Die Weihnachtstrucker der Johanniter sind wieder unterwegs. FOTO: OH
Die Weihnachtstrucker der Johanniter sind wieder unterwegs. FOTO: OH
Der Startschuss für die diesjährige Johanniter-Aktion „Weihnachtstrucker“ ist bereits gefallen. Bis zum 16. Dezember können im Ehinger Alb-Donau-Center die „Päckchen der Hoffnung“ für notleidende Kinder und Familien in Südosteuropa abgegeben werden. Dort werden sie von den Weihnachtstruckern abgeholt.

EHINGEN - „Das Alb-Donau-Center hilft gerne mit. Jedes Päckchen ist ein Zeichen der Hoffnung“, sagt Markus Scheurer vom Management des Alb-Donau-Centers.

„Deshalb haben wir uns als Sammelstelle für die Weihnachtspakete zur Verfügung gestellt“. Wer mithelfen will, kann sein „Weihnachtstrucker-Päckchen“ packen und an einer der im Alb-Donau-Center ausgewiesenen Sammelstellen abgeben. Von dort werden die Weihnachtstrucker der Johanniter die Pakete nach Albanien, Bosnien, die Ukraine, Bulgarien sowie Nord- und Zentral-Rumänien fahren, um sie dort von ehrenamtlichen Helfern an notleidende Kinder, Familien, alte Menschen oder Menschen mit Behinderung verteilen zu lassen. Unter www.johanniter.de/weihnachtstrucker kann eine Packliste downgeloaded werden. Die Johanniter bitten, sich an diese Packliste zu halten, damit die Helfer am Zoll keine Probleme bekommen und die Hilfsbedürftigen möglichst gleichwertige Hilfspäckchen mit entsprechenden Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und kleinen Kinderspielzeugen erhalten.

„Wer möchte, kann auch eine Karte mit einem persönlichen Weihnachtsgruß beilegen. Besonders wichtig ist aber, alle Artikel in einem stabilen Karton von geeigneter Größe zu verpacken“, sagen die Verantwortlichen der Johanniter.

Es gibt wieder die Gutscheine aus der Weihnachtsregion

Regelmäßig wird der Nikolaus den Ehinger Weihnachtsmarkt besuchen. FOTO: BURGHART
Regelmäßig wird der Nikolaus den Ehinger Weihnachtsmarkt besuchen. FOTO: BURGHART
Zum ersten Mal in der Geschichte des Ehinger Weihnachtsmarkts und des Oberstadioner Krippenmuseums haben die beiden „Weihnachts-Events“ der Region im vergangenen Jahr eine Kooperation vereinbart. „Das ist eine tolle Sache“, sind sich Oberstadions Bürgermeister Kevin Wiest und Ehingens Leiter des Ordnungsamts Ludwig Griener einig. Und diese Aktion geht weiter.

REGION - „Der Ehinger Weihnachtsmarkt und das Oberstadioner Krippenmuseum sind zwei weit über die Region hinaus bekannte kulturelle Einrichtungen, die sich mit dem Weihnachtsfest beschäftigen. Da kam mir die Idee der Zusammenarbeit“, sagt Kevin Wiest, Bürgermeister von Oberstadion. Und die Kooperation in der „Weihnachtsregion“ habe Vorteile für beide Seiten, aber vor allem für die Besucher. Auf allen Flyern des Ehinger Weihnachtsmarkts ist auch in diesem Jahr ein „Krippenmuseums-Gutschein“ abgedruckt. Kevin Wiest erklärt: „Wer den Gutschein im Oberstadioner Krippenmuseum vorlegt, bekommt 1,50 Euro Ermäßigung auf den Eintrittspreis“.

Im Gegenzug bekommt jeder Besucher des Krippenmuseums seit dem 1. Dezember einen Gutschein. Mit dem es 1,50 Euro Preisnachlass auf einen Glühwein auf dem Ehinger Weihnachtsmarkt gibt.

Und wer das Krippenmuseum in Oberstadion besucht sollte sich die Christoph-von-Schmid-Gedenkstätte nicht entgehen lassen. Christoph von Schmid war nämlich Pfarrer in Oberstadion und sein Weihnachtslied „Ihr Kinderlein kommet“ ging um die ganze Welt.

Obwohl Christoph von Schmid in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts einer der bekanntesten Jugendbuchautoren war und mehr als zehn Jahre als Pfarrer in Oberstadion arbeitete, ist sein Name selbst in der Region ziemlich unbekannt. Das ändert sich durch einem Besuch in der Oberstadioner Gedenkstätte für den Pfarrer und Autor. Schmids Bücher wurden in mehr als 20 Sprachen, darunter Arabisch und Chinesisch, übersetzt und Golo Mann oder Papst Paul IV. liebten seine lyrischen Texte.

Weltweit bekannt ist aber bis heute sein Weihnachtslied „Ihr Kinderlein kommet“, das auch in diesem Jahr sicher wieder unter zigtausend Weihnachtsbäumen gesungen wird. Viele Liederbücher beschränken sich auf drei bis vier Strophen, so dass auch weitgehend unbekannt ist, dass Christoph von Schmid acht Verse für sein Weihnachtslied textete. Karl-Heinz Burghart
  

Gewinner

Die Gewinner des Weihnachtsgewinnspiels in der vergangenen Woche sind K. Kloos, A. Häußler, T. Bitterle. Das Lösungswort lautete „Adventszeit“.