Unfallinstandsetzung

Im Schadensfall an Ihrer Seite

Vor der Urlaubsfahrt sollte das Auto nochmals von einem Profi durchgecheckt werden. Foto: Klaus Dannecker
Das Autohaus Biggel in Kressbronn ist nicht nur der richtige Ansprechpartner, wenn um es um den Kauf eines neuen Autos geht – auch im Schadensfall stehen die Fachleute an Ihrer Seite. In der Werkstatt kümmern sich KFZ-Meister um Reparaturen aller Art.

Kressbronn – „Wir bieten alles an“, sagt Michael Biggel, Assistent der Geschäftsleitung. Bei Lackierarbeiten hat das Autohaus zertifi zierte Partner an der Hand. Ein besonderer Service ist die Betreuung durch einen Anwalt im Versicherungsfall. „Der ganze Papierkram und die Abwicklung läuft über uns ab. Das nimmt den Kunden viel Arbeit ab“, sagt er. Nach einer Begutachtung des Autos, bekommt der Kunde einen aussagekräftigen Kostenvoranschlag. „Auf unserer Kostenvorschlag können sich die Kunden verlassen. Sollten Arbeiten anfallen, die vorher nicht abzusehen waren, informieren wir die Kunden immer vorab.“

Als VW-Partner erhält das Autohaus alle Teile über Nacht. Aber auch bei Fremdmarken ist eine schnelle Abwicklung Standard: „Wir bestellen bei Fachhändlern und erhalten die Ersatzteile dann auch sehr schnell“, so Michael Biggel. Auch was die Planung betrifft, arbeitet das Autohaus sehr genau: „Wenn wir Termine vereinbaren, wissen unsere Kunden, dass sie sich darauf verlassen können. Nicht umsonst haben wir eine 100-prozentige Weiterempfehlungsrate.“

In der Werkstatt nehmen sich die Fachleute Reparaturen aller Art an: Von Wartungsarbeiten, Glasreparaturen, Karosserieinstandsetzung und eben Unfallabwicklung. Was es auch ist, Ihr Auto ist im Autohaus Biggel gut aufgehoben.

Nach dem Crash einen kühlen Kopf bewahren

Beim Großteil der Unfälle bleibt es zum Glück bei Sachschäden. Dennoch muss man auch jetzt einem kühlen Kopf bewahren und richtig handeln. Foto: djd/Itzehoer Versicherungen
Beim Großteil der Unfälle bleibt es zum Glück bei Sachschäden. Dennoch muss man auch jetzt einem kühlen Kopf bewahren und richtig handeln. Foto: djd/Itzehoer Versicherungen
Laut dem Statistischen Bundesamt ist die Zahl der Verkehrsunfälle in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. 2017 wurde ein neuer Höchststand von rund 2,64 Millionen Verkehrsunfällen erreicht, vorläufige Zahlen für 2018 befinden sich in ähnlichen Regionen. Beim Großteil blieb es bei Sachschäden. Die Konfrontation mit einem Unfall löst jedoch bei vielen Menschen einen Schock aus. Einen kühlen Kopf bewahren und richtig handeln - das ist in einer solchen Stresssituation leichter gesagt als getan. „Oberstes Gebot ist, dass man sich nie unerlaubt von einem Unfallort entfernen darf“, erklärt Thiess Johannssen von den Itzehoer Versicherungen.

Das gilt auch bei der kleinsten Delle beim Ausparken. Doch was tun, wenn etwa ein parkendes Auto angefahren wurde und der Besitzer sich nicht finden lässt? Reicht der Zettel an der Windschutzscheibe? „Nein, weil zunächst eine sogenannte Wartepflicht besteht“, erläutert Johannssen. Abhängig von äußeren Umständen wie Tageszeit, Ort und Schwere des Unfalls sollte der Verursacher mindestens 30 Minuten am Unfallort verbleiben. Kommt niemand, darf er weiterfahren, nachdem er den Unfall der nächsten Polizeidienststelle gemeldet hat. Am besten mit Angabe von Kennzeichen, Marke, Typ und Farbe sowie Standort des beschädigten Fahrzeugs.

Bei einer schwerwiegenderen Kollision ist umso mehr Ruhe gefragt. Nur mit umsichtigem Verhalten kann man sich und andere Verkehrsteilnehmer schützen. Zudem ist bei jedem Unfall mit Verletzten der Rettungsdienst unter der Rufnummer 112 zu verständigen. Trotz der Ausnahmesituation sollte jeder Verkehrsteilnehmer die wichtigsten Schritte verinnerlicht haben. „Zum Schutz aller Beteiligten ist die Unfallstelle zunächst ordnungsgemäß abzusichern, die eigene Sicherheit darf dabei nicht vernachlässigt werden“, so Johannssen. Das heißt: Warnblinkanlage einschalten, Warnweste überziehen und unter Beachtung des fließenden Verkehrs das Warndreieck in einer Entfernung von mindestens 100 Metern aufstellen. Verletzte sollten in jedem Fall angesprochen und gegebenenfalls nach lebensrettenden Sofortmaßnahmen in die stabile Seitenlage gebracht werden. „Wer nicht hilft, macht sich bei einem Unfall strafbar“, warnt Johannssen. Schon deshalb empfiehlt es sich, regelmäßig die Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen. Zur Hilfeleistung gehöre auch, einen Notruf abzusetzen: Angaben zu beteiligten Personen, Unfallort und -hergang helfen der Rettungsleitstelle, die Situation richtig einzuschätzen. Wichtig sei dabei, das Gespräch niemals selbst zu beenden, da die Leitstelle noch wichtige Rückfragen haben könnte. djd