Informationen zu Berufen und Studiengängen aus erster Hand

Bei der Ellwanger Ausbildungs- und Studienmesse am kommenden Samstag kann sich die ganze Familie über Berufe informieren. ARCHIVFOTOS: AFI
Am Samstag, 23. November, öffnen sich zum siebten Mal von 9 Uhr bis 13 Uhr die Türen am Kreisberufsschulzentrum Ellwangen sowie den anliegenden Schulen Hariolf-Gymnasium und Eugen-Bolz-Realschule für die diesjährige Ausbildungs- und Studienmesse.

ELLWANGEN - Die schon zu einer festen Institution gewordene Messe in Ellwangen erwartet auch in diesem Jahr wieder einen großen Besucherzuspruch. Etwa 140 Ausbildungsbetriebe aus Handwerk und Industrie, Banken, Krankenkassen, Polizei, sozialen Einrichtungen, Verwaltungen, beruflichen Schulen und Hochschuleinrichtungen werden sich erneut daran beteiligen. Wer die Gelegenheit nutzen und viele Ausbildungsberufe und Studienmöglichkeiten kennenlernen will, Unterstützung bei der Wahl seines Traumberufes benötigt oder wer ein erstes persönliches Gespräch führen möchte, der ist bei der Ausbildungs- und Studienmesse in Ellwangen genau richtig. In Gesprächen mit Ausbildungsleitungen, Personalchefs sowie Auszubildenden kann man sich über die Anforderungen, Aufgaben, Fertigkeiten und Bewerbungsbedingungen der jeweiligen Berufe, Schulen beziehungsweise Studiengänge direkt aus erster Hand informieren.

Auch in diesem Jahr gibt es auf der Messe für die Schüler das Angebot Bewerbungsfotos machen zu lassen und bei Bedarf die eigene Bewerbungsmappe checken zu lassen. Der Besuch der Messe ist kostenlos. Die Cafeteria des Beruflichen Schulzentrums sowie die Mensa des Hariolf Gymnasiums sorgen für das leibliche Wohl. Die Ausbildungs- und Studienmesse wird gemeinsam vom Landratsamt Ostalbkreis, der Stadt Ellwangen und der Agentur für Arbeit Aalen veranstaltet. Weitere Informationen zur Messe und viele Tipps zu Ausbildung, Beruf und Karriere in unserer Region finden sich unter www.startit.de. red

Zeiss

Etwa 140 Betriebe aus Ellwangen und der Region stellen sich vor:

Bei der Messe können Besucher auch mal selber Hand anlegen. 
Bei der Messe können Besucher auch mal selber Hand anlegen. 
- Act4transformation
- Agentur für Arbeit Aalen
- Ahlstrom-Munksjö Paper
- Alfing Kessler Sondermaschinen
- Amtsgericht Ellwangen
- AOK Ostwürttemberg
- Apex Tool Group
- Arnulf Betzold
- Aurnhammer
- Autohaus Bruno Widmann
- Autohaus Koch-BAG-Auto
- Autohaus Walter Mulfinger
- AWUS-Bau
- BAfFzA
- Barmer
- Bau-Innung und AZ-Bau
- BBQ Berufliche Bildung und Berufliche Qualifikation
- Bernd-Blindow-Schulen
- Bezirksärztekammer Nordwürttemberg
- Bildungsbüro Ostalb
- Bortolazzi Straßenbau
- BSZ Ansbach-Triesdorf
- Bundespolizeiakademie
- Cafeteria des Kreisberufsschulzentrums
- Carl Zeiss
- CTA – Nasschemielabor
- DAA – Deutsche Angestellen Akademie
- Deichmann
- Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg
- DHBW Heidenheim
- DRK-Kreisverband Aalen
- ELWEMA Automotive
- EnBW ODR
- EUROPoint Ostalb
- Finanzamt Aalen
- Flaschnerei Stelzer
- Fleischer-Innung Ostalb
- FNT GmbH
- Fornax EDV-Service
- Franz Traub
- Friedrich Kicherer
- Gebrüder Schneider Fensterfabrik
- GEO DATA
- Graduate Campus Hoschule Aalen
- Groninger
- Günther & Schramm
- Habila
- Handwerksbäckerei Mack
- Handwerkskammer Ulm
- Harry’s Mensa
- Hauptzollamt Ulm
- HBC-radiomatic
- Hochschule Aalen
- Hochschule Heilbronn
- Hochschulzentrum Donau- Ries
- Hörgeräte Stertz
- IHK Ostwürttemberg
- IKK Classic
- Informationszentrum Zahngesundheit – Zahnärzteschaft Baden-Württemberg
- INNEO Solutions
- Innung für Elektrotechnik Ostwürttemberg
- Innung Metallbau-Feinwerktechnik Ostalb
- Innung Sanitär Heizung Klima Aalen
- Intensivpflegedienst Lebenswert
- ISIMAT Siebdruckmaschinen
- Ivoclar Vivadent
- J. Rettenmaier & Söhne
- Jobcenter Ostalbkreis
- Josef Kurz
- Justus-von-Liebig-Schule Aalen
- Kaufmännische Schule Aalen
- KBSZ Ellwangen
- KE Elektronik
- Kessler & Co.
- KFZ-Innung Aalen
- Kiener Maschinenbau
- KIK Textilien und Non-Food
- Kinderheim Graf
- Kliniken Ostalb
- Kolping Berufsbildung
- Kolping Bildung Nordwürttemberg
- Konrad-Biesalski-Schule
- Kreissparkasse Ostalb
- Kreiszahnärzteschaft
- Ladenburger
- Landesapothekerkammer Baden- Württemberg
- Landratsamt Ostalbkreis
- Leitz
- Lipp
- LSK Engineering Services
- Maler- und Lackier-Innung
- Mapal Dr. Kress
- Maschinenfabrik Alfing Kessler
- Maschinenfabrik Seydelmann
- Max Ladenburger Söhne Heimatsmühle
- Mezger Verpackungen
- Nubert electronic
- OKgo Mobilitäts
- Ostalbmobil
- Papierfabrik Palm
- Polizeipräsidium Aalen
- Prinzing Elektrotechnik Aalen
- PTA
- Rechtsanwaltskammer Stuttgart
- Regionalbüro für berufliche Fortbildung
- Ostwürttemberg
- Robert Bosch Automotive Steering
- Rommelag CMO
- Rud. Otto Meyer Technik
- Schlagenhauf
- Schreiner-Innung Ostalb
- Seminar für Ausbildung & Fortbildung der Lehrkräfte
- Seniorenstift Schönborn Haus
- Sigma-Aldrich Chemie
- Spedition Brucker
- Spedition Hirsch
- Sport- und Physioschule Waldenburg
- SRH Fernhochschule – The mobile university
- St. Loreto
- Stadtverwaltung Ellwangen
- Stengel
- Stiftung Haus Lindenhof
- Stuckateur-Innung
- TE Connectivity Germany
- Technische Schule Aalen
- Telenot Electronic
- Uniklinikum Ulm – Akademie für Gesundheitsberufe
- UTA – Genetik
- VAF
- Varta Consumer Batteries
- Varta Microbattery
- Verband Garten- und Landschaftsbau
- Vion Crailsheim
- VOGEL Steuerberatungsgesellschaft
- Voit Turbo
- VR-Bank Ellwangen
- Weleda
- Wied
- Wilhelm Stolz
- XXXLutz Bopfingen
- Zimmerer-Innung Aalen

Studium plus Bauausbildung

Die Bauwirtschaft in Baden-Württemberg und die Hochschule Biberach bieten für künftige Bauingenieure einen neuen praxisorientierten dualen Studiengang an. Die Baufirmen suchen Führungskräfte, die aus eigener Erfahrung die praktischen Abläufe und Arbeiten auf der Baustelle kennen.

Das Angebot „Bauingenieurstudium + Ausbildung“ (Bauingenieur Plus) ermöglicht es, Abiturienten beziehungsweise Schulabgängern mit Fachhochschulreife parallel zum Bauingenieurstudium eine gewerbliche Bauausbildung, zum Beispiel zum Beton- und Stahlbetonbauer oder zum Straßenbauer, zu absolvieren. Der Vorteil für Studierende: Sie haben nach fünf Jahren gleich zwei Abschlüsse in der Tasche – den Gesellenbrief in einem Bauberuf und den Bachelor of Engineering im Bauingenieurwesen.

Das Studium erstreckt sich über acht Semester. Die betriebliche und überbetriebliche Ausbildung umfasst 104 Wochen. In der ersten Phase erfolgt die gewerbliche Ausbildung abwechselnd auf Baustellen und im überbetrieblichen Ausbildungszentrum in Sigmaringen. In der zweiten Phase werden die gewerbliche Ausbildung und das akademische Studium miteinander verzahnt, Studium und Ausbildung wechseln sich ab. Zwischenprüfung und Abschlussprüfung stehen an. In der dritten Phase findet das ingenieurtechnische Praktikum statt, das Studium wird mit der Bachelor-Prüfung vollendet.

Ein Praktikum kann den Einstieg erleichte

Wem dieses Studium grundsätzlich zusagt, aber noch unsicher ist, sollte vorher in den Ferien ein Praktikum machen. Das kann auch den Einstieg in eine Bau-Firma erleichtern. Die Suche nach einem Ausbildungsplatz bei einem der Partnerunternehmen darunter Haag-Bau in Neuler oder Bortolazzi in Bopfingen sollte mit der Bewerbung an der Hochschule Biberach einhergehen. Schulabgänger sollten rechtzeitig anfragen, denn die Plätze sind begehrt und nur die Besten werden genommen. red
  

„Deine Zukunft ist unsere Baustelle“

Markus und Fabian sind beide im 2. Ausbildungsjahr „Bauingenieur Plus“ bei Haag-Bau. FOTO: HAAG-BAU 
Markus und Fabian sind beide im 2. Ausbildungsjahr „Bauingenieur Plus“ bei Haag-Bau. FOTO: HAAG-BAU 
„Nach einer abgeschlossenen Ausbildung zum Industriemechaniker und Bankfachwirt haben wir uns für eine Zukunft auf dem Bau entschieden. Wir machen bei Haag-Bau ein praxisorientiertes Duales Studium, bei dem wir parallel zum Bauingenieurstudium eine gewerbliche Ausbildung zum Straßenbauer machen. Die Abwechslung zwischen handwerklichem und kaufmännischem Arbeiten gefällt uns super. Wir sind stolz darauf, mit unserer Arbeit etwas 'Sichtbares’ zu leisten und so etwas Dauerhaftes zum Erscheinungsbild unserer Region beizutragen. Bei Haag-Bau sind wir in einem innovativen Unternehmen, bei dem wir mit neuester Technik und modernsten Geräten arbeiten. Wir haben ein super Arbeitsumfeld und tolle Kollegen mit viel Team-Geist. Du möchtest zu uns ins Haag-Bau-Team kommen? Bewirb dich jetzt für deine Ausbildung oder komm uns am 23. November bei der Ausbildungs- und Studienmesse Ellwangen am Stand der Bauinnung besuchen.“
Kiener Maschinenbau GmbH

Für einfühlsame Menschen

Heilerziehungspfleger kümmern sich um Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen. FOTO: COLOURBOX
Heilerziehungspfleger kümmern sich um Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen. FOTO: COLOURBOX
Wer schon immer gerne mit Menschen arbeiten wollte, einfühlsam und fürsorglich ist, sollte über die Ausbildung als Heilerziehungspfleger nachdenken. Sie betreuen, erziehen und fördern Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen.

Heilerziehungspfleger planen und erstellen – unter Berücksichtigung von Form und Ausprägung der Behinderung – ein angemessenes Freizeitprogramm zum Beispiel Schwimmen, Spazieren gehen oder Zeichnen. Zudem stärken sie das soziale Verhalten der zu Betreuenden und unterstützen sie bei der schulischen und beruflichen Integration. Heilerziehungspfleger assistieren zudem bei der Nahrungsaufnahme, An- und Auskleide, Körperhygiene und Medikamentenversorgung. In der Ausbildung lernt man Themenkomplexe Pädagogik, Medizin und Psychologie kennen. Das in der Fachschule gewonnene theoretische Wissen wendet man im Praktikum in stationären und teilstationären Institutionen an. Nach bestandener Prüfung arbeiten staatlich anerkannte Heilerziehungspfleger hauptsächlich in Heimen, Kliniken und Tagesstätten. Beschäftigungsmöglichkeiten erschließen sich auch in Förderschulen, Kindergärten und Privathaushalten. Nach Abschluss der Ausbildung gibt es zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten, zum Beispiel eine Weiterbildung zum Fachwirt für Gesundheits- und Sozialwesen, Motopädagogen oder Sonderpädagogen. Man könnte aber auch ein Studium der Heilpädagogik, Soziale Arbeit oder Rehabilitationspsychologie anschließen.

Heilerziehungspfleger kann werden, wer mindestens einen mittleren Abschluss oder eine gleichwertige Schulausbildung sowie praktische berufliche Erfahrungen vorweisen kann. Teilweise wird auch eine abgeschlossene Berufsausbildung vorausgesetzt. Je nach Berufsfachschule sind weitere Zugangsvoraussetzungen vorgeschrieben, zum Beispiel ein Nachweis über deine gesundheitliche Eignung oder ein Führungszeugnis. Im Umgang mit Menschen mit Behinderungen sind ein hohes Verantwortungsbewusstsein sowie Konfliktlösungsfähigkeit gefragt. Außerdem sind gestalterische Fähigkeiten von Vorteil. Aber Heilerziehungspfleger ist nicht gleich Heilerziehungspfleger. Wie der Tätigkeitsbereich aussieht, hängt ganz davon ab, in welcher Einrichtung und in welchem Bereich man arbeitet. Quelle: azubiyo.de