Luftkurort und Biosphärengebiet

Westerheimer Impressionen. Fotos: su, hjs

Westerheims Bürgermeister Hartmut Walz schätzt an seiner Gemeinde vor allem die gute bestehende Gemeinschaft. Zudem freut es ihn, dass Westerheim seit 1986 Luftkurort ist und seit 2006 Bestandteil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Angesichts dessen, dass die Gemeinde auf 820 Metern über Normalnull liegt, hofft er im Winter auf gute Schneeverhältnisse für Lifte, Loipen und Wanderwege.
   
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Wie sieht es mit Einkaufsmöglichkeiten und Einrichtungen rund um die Gesundheit aus?

„In Westerheim sind wir sehr gut versorgt. Es gibt einen Hausarzt, einen Zahnarzt und eine Apotheke. Der Geflügelhof Rehm unterhält einen kleinem Einkaufsladen mit Poststelle, es gibt einen Getränkemarkt, einen Hofladen mit Milchhäuschen, drei Bäcker und einen Metzger. Selbst einen eigenen Schreibwarenladen haben wir. Bei der Wäschefabrik Kneer mit Fabrikverkauf gibt es hochwertige Bettwäsche. Walter Schuhe mit Fabrikverkauf und Verkaufshaus bietet eine große Auswahl an Mode und Schuhen. Sechs Gastronomiebetriebe, ein Cafe-Restaurant, sechs Ferienwohnungen, ein Gästehaus, ein Hotel und weitere kleine Betriebe sowie ein Autohaus mit Reparaturwerkstatt und zwei Banken runden die umfangreiche Infrastruktur ab.“
  
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Ist die Busverbindung attraktiv? Einmal zu den Schulen, aber auch zum Beispiel nach Laichingen oder nach Ulm?+

„Während der Schulzeit ist die Schulbusverbindung nach Laichingen gut. Auch in den Ferien gibt es eine regelmäßige Busverbindung nach Laichingen. Nach Ulm sieht es etwas schlechter aus, hier besteht jedoch eine Anschlussverbindung über Laichingen.
   

Reges Vereinsleben

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Wo finden Neubürger am ehesten Anschluss?

Westerheim hat ein sehr vielfältiges Vereinsleben. Da ist in Sachen Sport, Kultur, Natur und gesellschaftliches Engagement sicherlich für jeden etwas dabei. Wir haben eine Albvereinsgruppe, die Chorgemeinschaft, den Club EAT (Erhalt Alter Traditionen), die DLRG, den Förderverein St. Stephanus, die Freiwillige Feuerwehr, den Homöopathischen Verein, den Höhlenverein, die IGF (Interessengemeinschaft Fasnet), den Kleintierzuchtverein, die Musikkapelle, den Reitund Fahrverein, den Sportverein, den Tennisclub, den Ortsbauernverband, das Volksbildungswerk Westerheim und die Gemeindebücherei. In allen Vereinen sind neue Gesichter herzlich willkommen.“

Was ist Ihr Lieblingsplatz in Westerheim?

„Da kann ich mich nicht genau festlegen, denn in und um Westerheim und um Westerheim herum ist es überall landschaftlich schön. Herauszuheben wäre die Schertelshöhle, die auch viele Touristen anzieht und der Sellenberg.“

Gibt es spezielles Engagement für Kinder, Senioren und andere Gruppen mit besonderen Bedürfnissen?

„Wir haben zwei Kindergärten: den katholischen Kindergarten Arche Noach und den kommunalen Kindergarten Haus für Kinder mit Betreuung von Kindern ab einem Jahr. Die Grundschule am Sellenberg bietet ein Ganztagsbetreuungsangebot. In den Sommerferien gibt es ein Sommerferienprogramm. Die kirchlichen Gemeinden sowie die bürgerliche Gemeinde veranstalten Seniorennachmittage. eine vielfältige Seniorenbetreuung leistet das Pflegeheim Servicehaus Sonnenhalde. Durch den OKV-Bus können Senioren auch ohne Auto mobil sein, dazu zählt auch das Mitfahr-Bänkle und nicht zuletzt bieten wir eine öffentliche Toilette im Haus des Gastes.“

Gutes Miteinander

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Wo finden die Bürger Arbeit?

„Wir haben in Westerheim diverse Firmen wie Alfa Tools GmbH, MEBA GmbH, Bernd Meffle GmbH, Kneer-Südfenster und viele weitere, die ingesamt mehr als 900 Arbeitsplätze am Ort bieten. Für unseren Ausbildungsnachwuchs erstellen wir jährlich den Flyer „Lehrstellenbörse“
  
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Wünsche für die Zukunft

„Eine neu gestaltete Ortsmitte mit einem sanierten und erweiterten Rathaus oder mit einem Neubau; einen Hausarzt oder eine eine Hausärztin, die Schaffung weiterer Einkaufsmöglichkeiten vor Ort – es wäre schön, wir könnten in Zukunft noch mehr Kaufkraft in Westerheim binden; Personal, das bereit ist, in einer kleinen Einheit wie unserer Gemeinde sowohl im Rathaus wie auch allen Einrichtungen wie zum Beispiel Alb Bad zu arbeiten; dass wir uns das Albbad auch noch in Zukunft leisten können. Jeder Besucher zählt – auch aus den Umlandgemeinden; dass wir alle gesund bleiben und auch weiterhin gut miteinander umgehen.