Kaufmännisches Allround-Paket

Jacqueline Gerold hat die dreijährige Ausbildung zur Industriekauffrau kürzlich abgeschlossen und wurde bei Köhnlein Türen in der Buchhaltung übernommen. FOTO: KÖHNLEIN
Der Beruf der Industriekaufleute ist sehr vielseitig und bietet während der Ausbildung einige Möglichkeiten, die verschiedenen Abteilungen und Bereiche eines Unternehmens kennenzulernen. Man kann fast sagen, diese Ausbildung ist ein kaufmännisches Allround-Paket. Die Firma Köhnlein Türen in Stimpfach bildet jedes Jahr neue Industriekaufleute aus.

STIMPFACH - Seit 1932 werden in der familiengeführten Köhnlein Unternehmensgruppe nach dem Motto „Holz ist ein Geschenk der Natur“ Echtholztüren, Zargen und Sonderelemente in vielfältigen Oberflächen produziert und veredelt. Von individuellen, maßgeschneiderten Türen mit viel Liebe zum Detail bis hin zum breiten Serienprogramm werden bei Köhnlein an sechs Produktionsstandorten in Deutschland und Österreich hochwertige Innen-, Haus-, Objekt- und Funktionstüren gefertigt. Trotz eines schnelllebigen Technologie-Zeitalters steht im Hause Köhnlein der Mensch mit seinem Know-how im Vordergrund. Jacqueline Gerold hat die dreijährige, dual aufgebaute Ausbildung zur Industriekauffrau kürzlich abgeschlossen. Als Auszubildende hatte sie eineinhalb Tage pro Woche Berufsschule, in der sie viele theoretische Basics lernen und diese dann im Betrieb umsetzen konnte. Berufsorientierte Schulfächer sind Rechnungswesen und BWL mit weiteren großen Teilbereichen wie Personal, Fertigung, Organisation, Marketing, Lager und Einkauf. Während der Ausbildung lernen die angehenden Industriekaufleute alle drei Monate verschiedene Abteilungen, wie den Verkauf, den Einkauf, die Fakturierung, die Buchhaltung sowie das Lager und die Arbeitsvorbereitung, kennen. Die Auszubildenden bekommen so die Chance, die eigenen Stärken und Schwächen herauszufinden.

Nach der Ausbildung wurde Jaqueline Gerold in der Buchhaltung übernommen und ist sehr glücklich mit dieser Entscheidung. „Die Buchhaltung ist mein Ding und ich hatte von Anfang an schon großes Interesse am Umgang mit Zahlen“, meint die Berufseinsteigerin. „Ich liebe es, mein Wissen aus der Ausbildung nun eigenverantwortlich in den Buchungsabläufen umzusetzen.“ Ihr mache es Freude, wenn sie das Gelernte auch an die nächsten Azubis weitergeben könne. „Trotzdem gibt es hin und wieder neue Herausforderungen oder Sonderfälle, mit denen man sein Fachwissen stets erweitern kann.“ Die ausgelernte Industriekauffrau kann sich vorstellen, eine Weiterbildung zur Bilanzbuchhalterin zu machen. Dies ist nur eine von vielen Möglichkeiten, seine Fähigkeiten nach der Ausbildung weiterzuentwickeln. Ob Betriebs- oder Fachwirt, ein Studium in verschiedenen wirtschaftlichen Bereichen oder andere kaufmännische Weiterbildungen – die Firma Köhnlein unterstützt ihre Mitarbeiter.

Köhnlein zielt auf die Übernahme der Azubis ab

Um Spaß und Erfolg bei dieser Ausbildung zu haben, gibt es ein paar Tipps zu beherzigen: Die Auszubildenden sollten sich auf Neues einlassen können und offen für den Umgang mit Menschen sein. Außerdem sind Kommunikations- und vor allem Teamfähigkeit sehr wichtig. Trotz selbständigem Arbeiten wird jeder Auszubildende „an die Hand genommen“ und hat jederzeit einen Ansprechpartner im Betrieb. Köhnlein Türen bietet mit den vielen Abteilungsbereichen ein interessantes und abwechslungsreiches Aufgabengebiet mit sehr guter Teamatmosphäre. Das Familienunternehmen in Stimpfach zielt auf die Übernahme der Auszubildenden, um den zukünftigen Fachkräftebedarf zu sichern. Daher setzt der Türenhersteller auf eigenverantwortliche Aufgaben, Vielseitigkeit und Flexibilität sowie weitere attraktive Rahmenbedingungen während und nach der Ausbildung. Köhnlein bietet Praktikumsplätze an, um als Industriekauffrau beziehungsweise -mann reinzuschnuppern. Auch Mediengestalter, Informatiker oder Schreiner werden bei der Stimpfacher Firma ausgebildet. red  

Bortolazzi Straßenbau GmbH

Sie halten die IT am Laufen

Fachinformatiker Systemintegration sind vor allem in Betrieben mit größeren EDV-Anlagen gefragt. FOTO: COLOURBOX
Fachinformatiker Systemintegration sind vor allem in Betrieben mit größeren EDV-Anlagen gefragt. FOTO: COLOURBOX
Fachinformatiker für Systemintegration kümmern sich um die Planung, den Aufbau, die Einrichtung und die Pflege von IT-Systemen. Hierzu gehören sowohl Hardware- als auch Softwarekomponenten, die es fachmännisch so aufeinander abzugleichen gilt, dass sie miteinander kompatibel sind. Der Fachinformatiker Systemintegration kümmert sich außerdem in vielen Unternehmen um die Behebung von alltäglichen Computerproblemen. Häufig sind sie im Betrieb die erste Anlaufstelle, wenn Kollegen mit anderen Fachgebieten Probleme mit ihren Rechnern haben.

Als Fachinformatiker für Systemintegration benötigt man als eine der wichtigsten Voraussetzungen natürlich Interesse an Informatik und Mathematik. Man sollte Freude daran haben, technischen Problemen auf den Grund zu gehen, auch wenn es vielleicht einmal etwas länger dauert, bis die Ursache für den Fehler gefunden ist oder die Planung eines Systems abgeschlossen wurde. Dabei stehen professionelle technische Diagnosehilfen und andere Hilfsmittel zur Verfügung. Außerdem sind Fachinformatiker für Systemintegration nicht nur hinter dem Bildschirm zuhause, vielmehr kommen sie im Berufsalltag häufig mit anderen Menschen und zum Teil auch wenig technikaffinen Mitarbeitern im Kontakt. Hier sollte man über die notwendigen Sozialkompetenzen und auch die nötige Charakterstärke verfügen, um bei technischen Schwierigkeiten zu helfen. Da die Fachsprache der Informatik Englisch ist, sollte man sie gut genug beherrschen, um technische Texte zu verstehen. Viele Unternehmen setzen für den Berufseinstieg als Auszubildender ein Abitur oder einen vergleichbaren Abschluss voraus.

Fachinformatiker Systemintegration wird man in der Regel durch eine dreijährige Ausbildung. Das Gehalt während und nach der Ausbildungszeit ist dabei zum Teil stark vom Unternehmen oder Handwerksbetrieb abhängig. Als Fachinformatiker Systemintegration kann man in vielen Firmen arbeiten, die IT-Spezialisten für die alltägliche Pflege und Betreuung von EDV-Systemen benötigen. Aber auch der Neuaufbau oder die Modernisierung bereits bestehender Systeme geschieht häufig mit der Hilfe solcher Fachkräfte. Daher sind Fachinformatiker vor allem in Betrieben mit größeren EDV-Anlagen, gefragt. Quelle: www.it-talents.de

Mit einer Bewerbung über 150 Firmen und Einrichtungen erreichen

Um die Studieninteressierten zu unterstützen, hat die DHBW Heidenheim die Bewerberbörse ins Leben gerufen. FOTO:DH
Um die Studieninteressierten zu unterstützen, hat die DHBW Heidenheim die Bewerberbörse ins Leben gerufen. FOTO:DH
Das Interesse an einem dualen Studium, welches Theorie und Praxis miteinander verzahnt, nimmt stetig zu. Den ersten Schritt in eine erfolgreiche berufliche Zukunft machten erst Anfang Oktober über 860 Studierende. Sie starteten ihr Duales Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim. Insgesamt sind somit rund 2400 Studierende in 21 Bachelor-Studiengängen an der DHBW Heidenheim immatrikuliert.

HEIDENHEIM - Vor ihrem Studium stehen jedoch viele Bewerber vor der Herausforderung, aus der großen Anzahl von fast 900 Partnerunternehmen und -einrichtungen der DHBW Heidenheim den passenden Studienplatz zu finden. Um die Studieninteressierten zu unterstützen, hat die DHBW Heidenheim daher im Oktober 2018 die Bewerberbörse ins Leben gerufen.

Mit wenigen Klicks einen Dualen Partner finden

Über die Bewerberbörse können Schüler unkompliziert und kostenlos ihre Bewerbungsunterlagen hochladen. Die mit der DHBW Heidenheim kooperierenden Unternehmen und Einrichtungen mit freien Studienplätzen suchen dort wiederum nach passenden Bewerbungen. „Die Plattform ermöglicht es Studieninteressierten mit wenigen Klicks von Dualen Partnern gefunden zu werden“, erklärt Rektor Prof. Dr.-Ing. Dr. Rainer Przywara.

Über 150 Firmen registriert

Momentan sind über 150 Firmen und Einrichtungen aus 20 Branchen registriert. Um von ihnen gefunden zu werden, können die Studieninteressierten in einem kennwortgeschützen Bereich ein Profil anlegen. Dort können sie neben ihren Kontaktdaten auch ihre anvisierten Studiengänge angeben und ihre Bewerbungsunterlagen hochladen. Die registrierten Kooperationspartner können die Profile sichten und direkt Kontakt mit passenden Bewerberinnen und Bewerbern aufnehmen.

Win-Win-Situation für alle beteiligten

„Die Bewerberbörse schafft eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten und ergänzt das bestehende Angebot“, fasst Rektor Przywara die Vorteile zusammen.

Kostenloses Serviceangebot

Dieses Serviceangebot der DHBW Heidenheim ist kostenlos. Zu finden ist die Bewerberbörse der DHBW Heidenheim unter https://bewerberboerse.heidenheim.dhbw.de. red
  

Das Duale Studium kurz erklärt

Keine Lust mehr auf reine Theorie? Direkt in den Beruf einsteigen und zusätzlich einen Studienabschluss machen? Dann studiere an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim in einem der über 20 Studiengänge aus den Bereichen Wirtschaft, Technik, Sozialwesen und Gesundheit. Angehende Studierende Bewerben sich bei einer Einrichtung oder Firma ihrer Wahl – dem Dualen Partner. Eine Liste aller Dualen Partner der DHBW Heidenheim sortiert nach Studiengängen gibt’s unter www.heidenheim.dhbw.de/dualepartner/liste

Vorteile des Dualen Studiums an der DHBW Heidenheim:
• Vergütung vom Dualen Partner während der kompletten Studienzeit
• Kleine Kursgruppen von etwa 30 Studierenden
• Gelernte Theorie gleich in der Praxisphase anwenden
• Studieren an über 50 Partneruniversitäten im Ausland möglich
• Studienvorbereitung im Bereich Technik und Wirtschaft