Zepf: In der Welt daheim

Zwei Standorte hat die Firma Helmut Zepf in Seitingen-Oberflacht. FOTO: ZEPF
Starte mit uns in Dein Berufsleben und bewerbe Dich für eine Ausbildungsstelle bei Helmut Zepf Medizintechnik GmbH!

SEITINGEN-OBERFLACHT
Wir sind zwar schon alt, aber trotzdem jung geblieben! Seit 1921 sind wir Hersteller von chirurgischen und zahnärztlichen Instrumenten für die ästhetische Zahnmedizin. Mit unserer „Home-Base“ in Seitingen-Oberflacht sind wir sehr verbunden, jedoch kennt man unsere Instrumente weltweit in über 50 Ländern!

Folgende Startmöglichkeiten bieten wir Dir ab 2020 an:
Technisch:
- Zerspanungsmechaniker/in SP: Drehautomatensysteme
- Zerspanungsmechaniker/in SP: Fräsmaschinensysteme
- Chirurgiemechaniker m/w

Kaufmännisch ab 2021:
- Industriekaufmann/frau auch mit Zusatzqualifikation „Internationales Wirtschaftsmanagement mit Fremdsprachen“.

Wir sind ein Team-Player – bist Du es auch? Von Anfang an wirst Du in unser Team eingebunden und durchläufst alle Abteilungen, welche notwendig sind, um einen 1A-Abschluss zu erreichen.
      

Kontakt

Helmut Zepf Medizintechnik GmbH
Obere Hauptstr. 16-22
78 606 Seitingen-Oberflacht
Tel. 07464 / 98 88 -0
E-Mail: info@zepf-dental.com

Familie und Beruf

Wer Familie und Beruf unter einen Hut bringen will, steht immer noch vor großen Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, sich systematisch und strukturiert mit Fragen der Lebensplanung und Berufswahl auseinanderzusetzen und auch die Aufgabenverteilung innerhalb der Familie zu überdenken. In einem Workshop gibt die Kontaktstelle Frau und Beruf Schwarzwald-Baar-Heuberg Impulse fürs Leben und Arbeiten. Wie sich die Aufgaben innerhalb der Familie besser verteilen lassen, ist im Workshop „Familie als Team – Herausforderungen gemeinsam meistern“ am Dienstag, 26. November, 17-19 Uhr, in der Beruflichen Bildungsstätte Tuttlingen zu erfahren. Die Teilnahme ist kostenfrei. Information und Anmeldung bei Marina Bergmann, Kontaktstelle Frau und Beruf Schwarzwald-Baar-Heuberg, Tel. 07721/ 9988-12, info@frauundberuf-sbh.de

Sauter: Fachleute gesucht!

Bei der Firma Sauter nimmt die Ausbildung und Förderung junger Fachkräfte einen besonderen Stellenwert ein.

BÄRENTHAL - „Ausbildung auf höchstem Niveau und unter besten Arbeitsbedingungen, das ist unser Ziel“, so Personalleiterin und Geschäftsführerin Susanne Schaefer. Verwirklicht wird dies im neuen Ausbildungszentrum, in dem modernste Maschinen auf bewährtes Wissen der sechzigjährigen Firmengeschichte treffen.

Der hohe Stellenwert der Ausbildung zeigt sich auch daran, dass 16 der 120 Mitarbeiter Auszubildende sind. Ausgebildet werden Zerspanungsmechaniker, Industriekaufleute, Fachkräfte für Lagerlogistik sowie Fachkräfte für Metalltechnik. Eine Übernahmequote von 100 Prozent in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis unterstreicht auch die Wertschätzung junger Fachleute im Betrieb. Die kontinuierliche Nachwuchsförderung über Jahrzehnte hinweg zeigt sich auch daran, dass über 40 Prozent der Belegschaft der eigenen Ausbildung entstammen.

Im neuen Ausbildungszentrum mit betriebsinterner Ausbildung erhalten junge Leute vom ersten Tag an eine umfassende, sehr praxisnahe Ausbildung von erfahrenen Fachkräften in enger Verzahnung mit der Produktion. Dank der modern ausgestatteten Ausbildungswerkstatt mit neusten CNC-Maschinen sowie der frühen Integration in betriebliche Prozesse kann ein reibungsloser Übergang von der Ausbildung in die Produktion gewährleistet werden. Diverse Weiterbildungsmöglichkeiten oder Zusatzqualifikationen stellen zusätzliche Motivation und weiteres Lernen auch nach der Ausbildung sicher. Eine attraktive Ausbildungsvergütung von Anfang an sowie diverse Aktivitäten runden das Ausbildungsangebot ab.

Bewerbungen

Für das kommende Ausbildungsjahr sind noch Ausbildungsstellen zu vergeben. Bewerbungen bitte per Mail an susanne.schaefer@sauter-cnc.de

Arbeitsmarkt im Plus

Erneut positive Entwicklung am Ausbildungsmarkt: Über 4600 Ausbildungsstellen für knapp 3000 Bewerber

REGION - „Unser Ausbildungsmarkt spiegelt unseren Arbeitsmarkt wider, gute Zeiten für Ausbildungssuchende, aber leider ungünstige Verhältnisse für unsere Unternehmen, die ihre offenen Ausbildungsstellen nicht immer besetzen können", hält Thomas Dautel, stellvertretender Leiter der Agentur für Arbeit Rottweil - Villingen-Schwenningen, fest.

Nach den jetzt vorliegenden, vorläufigen Daten aus der Geschäftsstatistik der Agentur für Arbeit zum Ausbildungsmarkt für das Berufsberatungsjahr 2018/2019 waren in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg 4615 Berufsausbildungsstellen gemeldet. 2.925 Schülerinnen und Schüler hatten sich von Oktober 2018 bis September 2019 als Bewerber für betriebliche Ausbildungsstellen vormerken lassen, 170 weniger als im Vorjahr.

Unbesetzt blieben zum Stichtag 30. September 475 Ausbildungsstellen, lediglich 65 Bewerber hatten Ende September noch keine Stelle. Für die Bewerber wurden im Laufe des Herbstes alternative Möglichkeiten wie beispielsweise ein Maßnahmenbesuch gefunden. „Der Ausbildungsmarkt bleibt ein Bewerbermarkt. Der Großteil der Jugendlichen hat also die Möglichkeit, auch jetzt noch zwischen vielen Berufen zu wählen und die Attraktivität des Arbeitgebers und des Berufes in die Entscheidung einfließen zu lassen", so Dautel.

Karriere als Influencer ist kein Zuckerschlecken

Maddie ist ein Vollprofi. 2010 beginnt sie zu bloggen. Ihre Themen: Klamotten, Schuhe und Taschen. Dann kommt die erste Einladung zu einer Pressereise. „Das war ein Meilenstein“, erinnert sich die heute 29-Jährige an das Gefühl, als junge Frau mit den eigenen Ansichten in der Modewelt ernst genommen zu werden, Einfluss zu haben.

Ihre Karriere als Influencerin startet. Sie bekommt gratis schicke Produkte, reist auf Kosten der Industrie um die Welt und verlinkt ihre Texte mit Websites von Herstellern. Die Folgen: 70000 Follower, aber auch viel Stress. „Ich habe in diesen Jahren ein Viertel meines Lebens mit Bloggen verbracht, irgendwann wurde mir das Ganze zu viel“, erzählt sie.

Die permanente Internet-Existenz fordert ihren Preis: Burnout mit 26. Maddie ändert ihren Kurs, spricht sich gegen die Fast Fashion von Zara & Co. aus, stellt ihre Ernährung auf vegan um, absolviert eine Ausbildung zur Yogalehrerin. Statt über Fashion Week, Streetstyle und Beauty schreibt sie über fair hergestellte Mode, Gleichberechtigung und Tierschutz. Im Herbst 2017 wendet sich Madeleine Alizadeh – so ihr vollständiger Name – vom Medium Blog ab. Sie startet ihren Podcast „a mindful mess“ und gründet das Label Éthical, unter dem sie nachhaltige Mode vertreibt.

Heute ist ihr Achtsamkeit wichtiger als Berühmtheit. Social Media ist für sie aber nicht gestorben: Bei Instagram folgen Madeleine 170 000 Interessierte. Mit Produktplatzierungen, Kooperationen und als Testimonial für Öko-Marken- Hersteller verdient sie gutes Geld.

Influencer – doch kein Traumberuf? „Man muss wissen, dass es Hochs und Tiefs gibt und lernen damit richtig umzugehen“, sagt Madeline. „Die schillernde Lifestyleszene darf einen nicht blind machen.“ Außerdem reiche es heute als Bloggerin oder Blogger nicht mehr, mit einem Nullachtfünfzehn-Konzept zu starten: „Viel Zeit zum Ausprobieren und Fehlermachen hat man nicht mehr.“

Wie Madeleine machen mittlerweile tausende Influencer Geld im Netz. Die meisten bekommen pro Post einen dreistelligen Betrag, Stars der Szene auch mal 50 000 Euro, so die Plattform Brandnew. Stichwort: Affiliate-Marketing. Der englische Begriff steht für Partner im Vertrieb. Immer mehr Unternehmen setzen auf diese „Karte“, auch weil nicht jede Firma ein riesiges Budget für die Vermarktung ihrer eigenen Produkte hat. Für sie kann sich eine Investition im Affiliate-Bereich lohnen.

Einige Betriebe gehen noch weiter, nutzen nicht nur Blogs und digitale Magazine, sondern entwickeln ein strategisches Content Marketing. Unterstützung erhalten sie von Agenturen, die im Auftrag Inhalte erzeugen, Fragen der Zielgruppe beantworten und bei der Kaufentscheidung behilflich sein sollen. Content Marketing minimiert den Streuverlust, unter dem klassische Werbung leidet.

Auf den Job-Portalen im Netz finden auch Einsteiger derzeit so viele Affiliate- und Content-Marketing-Stellenangebote wie nie zuvor. Einen optimalen Karriere-Start bietet ein Online-Marketing- oder ein BWL-Studium, aber auch eine journalistische Ausbildung. Ein Insider rät Einsteigern, sich am besten ein Nischenthema zu suchen. „Damit spricht man möglicherweise eine Zielgruppe an, die bisher noch vernachlässigt wird.“