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Bekannte treffen und kulinarische Köstlichkeiten schlemmen - das ist der Mengener Martinimarkt. FOTOS: THOMAS WARNACK
Der Mengener Martinimarkt ist mehr als nur ein Krämermarkt. Morgen, am Mittwoch, 13. November, wird die Mengener Innenstadt von 8 bis 18 Uhr wieder zum Treffpunkt für alle Einwohner und viele auswärtige Gäste. Viele Unternehmen richten es so ein, dass ein gemeinsamer Besuch des Marktes der Belegschaft möglich ist.
    
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MENGEN - Für den Lions Club Sigmaringen-Hohenzollern ist der Martinimarkt immer ein wichtiger Termin für den Verkauf der Adventskalender. Dank vieler Sponsoren verbergen sich hinter den Kalendertürchen über 520 Sachpreise im Wert von rund 23 000 Euro. Hauptpreis sind Karten für die Bregenzer Festspiele für zwei Personen mit Abendessen, Übernachtung in Lindau und Schiffstransfer an die Seebühne. Jeder Kalender kostet fünf Euro. Mit den Einnahmen unterstützt der Lions Club Kinder, Jugendliche und bedürftige ältere Menschen aus dem ganzen Landkreis Sigmaringen. „Wenn Sie wider Erwarten nicht zu den Gewinnern zählen, so haben Sie auf jeden Fall ein gutes Werk getan“, sagt Lions-Club-Mitglied Roman Dietsche und lädt an den Stand ein, den sich der Lions Club auch in diesem Jahr mit der evangelischen Kirchengemeinde Mengen teilt und der sich an der Ecke Hauptstraße/ Eisenbahnstraße befindet.

Der Handarbeitskreis der evangelischen Kirchengemeinde ist wieder fleißig gewesen und bietet neben verschiedenen Strickwaren auch wieder die beliebten Plätzchen in Form von Martinsgänsen an. Unterstützt werden mit den Einnahmen unter dem Titel „Aufgehoben sein“ Projekte, die Kindern und ihren Familien zugute kommen. „Eins der Projekte ist unser Vorhaben Kinder-Arche“, sagt Pfarrerin Heidrun Stocker. „Das ist ein offenes Betreuungsangebot, das wir samstagsvormittags für zwei Stunden mit Singen, Spielen, Basteln und Geschichten machen wollen.“ Außerdem möchte die Gemeinde gerne Kurse bei der Volkshochschule aus dem Bereich Kinder und Familie unterstützen.

Hungrig müssen die Gäste vom Besuch des Martinimarkts nicht heimkehren. An diversen Ständen werden unterschiedliche Speisen angeboten. Bei den ambulanten Diensten der Oberschwäbischen Werkstätten (OWB), die vor dem Hecht neben dem Rathaus anzutreffen sind, gibt es neben Informationen zu den Wohnformen wieder Waffeln, Glühwein und Punsch. Diesmal gibt es außerdem Chili-Schmalz-Seelen und verschiedene Kaffeespezialitäten der OWB-Rösterei „Cafésito“.

Passend zum Markt hat auch der Rulfinger Günter Lutz, Bäckermeister und Lehrer an der Bertha-Benz Schule in Sigmaringen, sein neues Dessertbuch fertiggestellt. Kaufen können es Interessierte am Stand des Vereins Lernen Fördern und der Astrid-Lindgren-Schule vor dem Reisebüro am Schillergarten. Dort darf ein Blick in das Buch geworfen und der Autor mit Fragen gelöchert werden. Den Erlös aus dem Verkauf will Lutz auf den Förderverein für krebskranke Kinder in Tübingen, die Angelo-Stiftung und die Hospizgruppen aus Ehingen und Biberach-Bad Saulgau verteilen. JENNIFER KUHLMANN